Die «Tages-Anzeigerin» startet wieder

Nach einer «kreativen Pause» startet der Tamedia-Podcast «Tages-Anzeigerin» mit einem neuen Host-Trio und einem neuen Konzept. Zudem soll der Podcast ab sofort auch öfter erscheinen.

Produzentin Sara Spreiter, zusammen mit dem Host-Trio Kerstin Hasse, Annik Hosmann und Annick Senn (v.l.n.r.). (Bild: Tamedia)

Der Tamedia-Podcast «Tages-Anzeigerin» kehrt nach einer knapp sechsmonatigen Pause mit einem frischen Konzept zurück. Der Podcast von Frauen, die Schlagzeilen schreiben über Frauen, die Schlagzeilen machen, wird ab sofort wöchentlich statt wie bisher alle zwei Wochen erscheinen, wie es von Tamedia heisst. Neben der bisherigen Moderatorin Annik Hosmann, stehen nun auch Kerstin Hasse, Mitglied der Chefredaktion des Tages-Anzeigers, und Annick Senn, Redaktorin im Team Neue digitale Inhalte, hinter dem Mikrofon. Die Folgen erscheinen jeweils Freitagmorgen, die erste erscheint am Freitag.

Wie viel Feminismus geht im Deutschrap? Warum sprechen plötzlich alle über das Phänomen «Pretty Privilege»? Wie gut sind Kult-Filme wie «Love Actually» gealtert? Und warum sind wir bei der Gendermedizin noch immer so wenig weit? Das Host-Trio diskutiert in 15- bis 20-minütigen Episoden über Themen, die in der konkreten Woche bewegt, aufgeregt oder inspiriert haben. Zudem gibt es jede Woche ein kleines News-Update zu Frauen, die gerade Schlagzeilen machen und ihre persönlichen Kulturtipps verraten.

Die Hosts wechseln sich wöchentlich ab und werden in Zweierteams Gespräche führen. In der ersten Folge von Freitag sind sie ausnahmsweise alle im Studio, um die Hörer:innen zum Auftakt der neu aufgelegten «Tages-Anzeigerin» gemeinsam zu begrüssen.

«Frauen sind in den Medien immer noch unterrepräsentiert und werden teils stereotypisiert dargestellt. Wir möchten verschiedene Facetten des weiblichen Lebens beleuchten, die die gesamte Gesellschaft betreffen», so Annik Hosmann. Und auch hinter den Kulissen arbeitet eine Frau: Sara Spreiter ist neu für die Produktion des Podcasts verantwortlich.

Die «Tages-Anzeigerin» ist auf allen gängigen Streaming-Plattformen verfügbar. Im Rahmen einer verstärkten Audio-Strategie möchte der Tages-Anzeiger sein Podcast-Portfolio weiter ausbauen.

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