Zu guter Letzt: Ärger um Penelopes Wimperngeklimper
Wenn ein Produkt nicht hält, was es verspricht, liegt der Fehler weder am Produkt noch an der Versprechung, sondern an schlechter Kommunikation. Deshalb betreibt L'Oréal gute Kommunikation.
Wenn ein Produkt nicht hält, was es verspricht, liegt der Fehler weder am Produkt noch an der Versprechung, sondern an schlechter Kommunikation. Das scheint sich zumindest der französische Kosmetikkonzern L’Oréal gesagt zu haben, als in einer aktuellen Kampagne mit den Tatsachen etwas kreativ umgegangen und dafür gute Kommunikation betrieben wurde. Die neue Reklame für die Wimperntusche «Telescopic» – nomen est omen – versprach den Käuferinnen um bis zu 60 Prozent längere Wimpern. Da das aber nicht stimmte, wurden der iberischen Schönheit Penelope Cruz für Spot und Fotos kurzerhand falsche Wimpern aufgeklebt.Die britische Werbeaufsichtsbehörde fand das gar nicht lustig; sie warf dem Unternehmen Irreführung der Verbraucher vor, weil es die Wirkung seines neuen Mascaras übertrieben dargestellt habe. Nicht nur, dass Cruz falsche Wimpern trage, in der Reklame werde auch nicht deutlich gemacht, dass die Wimpern mit der Tusche nur voller und länger
wirkten – es in Wirklichkeit jedoch gar nicht werden. Auch hier stellte L’Oréal ihre Nase für gute Kommunikation und Kreativität unter Beweis; sie verteidigte ihr Vorgehen damit, dass überall in der Werbung Hilfsmittel genutzt würden. Wie wahr, wie wahr.
wirkten – es in Wirklichkeit jedoch gar nicht werden. Auch hier stellte L’Oréal ihre Nase für gute Kommunikation und Kreativität unter Beweis; sie verteidigte ihr Vorgehen damit, dass überall in der Werbung Hilfsmittel genutzt würden. Wie wahr, wie wahr.
