Hybride Welt des Handels: Innovier oder stirb

Die Christmasworld zeigt nicht nur Produkte. Sie zeigt dem Handel, wie Retail heute geht. Auch mit Keynotespeaker Ibrahim Ibrahim.

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Durch die Digitalität steht der Handel vor seiner vielleicht grössten Herausforderung. Die Christmasworld der Messe Frankfurt hat jetzt in Zusammenarbeit mit dem IFH-Institut den Management-Report «Der Strukturwandel im deutschen Handel» herausgegeben. Die Messe Frankfurt hat zudem die «Conzoom.solutions» für Händler und Detaillisten etabliert, die dem Handel Wege in die Zukunft zwischen Digitalisierung und stationärem Handel aufzeigt. Live inszeniert wird Conzoom auf der Christmasworld in Frankfurt am 24. – 28. Januar 2020 auf dem Retail-Boulevard. 

Die IFH-Studie 2019 «Strukturwandel im Handel» definiert drei moderne Einkäufertypen: Den erlebnisorientierten Shopper, den Convenience-orientierten Shopper und den Service-orientierten Shopper. Wen sie nicht zitiert: Den Schnäppchenjäger. Und der oder die ist heute ein Onlinekäufer. Ein (radikal) tieferer Preis ist Kennzeichen der digitalen Transformation, und dieser tiefere Preis ist heute vornehmlich ein Preis im Online-Einkauf.

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Retail-Boulevard

Für viele Händler ist es notwendig, ihr Geschäftsmodell zu überdenken, da das Internet und der Rückgang in innerstädtischen Lagen den Handel bedrohen. «Marken kauft man nicht mehr, man tritt ihr bei. Um eine Marke kennen zu lernen, müssen Läden zu Erlebniswelten werden», sagte Eva Olbrich (Bild) an der Christmasworld-Pressekonferenz in Zürich.

Das sind die Herausforderungen, denen der Handel heute gegenübersteht, und die Christmasworld in Frankfurt zeigt in der Studie, auf der Plattform Conzoom.solutions und der Messe selbst Wege in diese Multichannel-Zukunft. Conzoom.solutions sind ein Angebot der Messe Frankfurt an den Handel, sich an 365 Tagen im Jahr über Trends im Retail jenseits der Messe zu informieren.

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Erlebnis! Die Befreiung des Handels

Der stationäre Handel muss heute mehr sein als ein Verkaufsort. Für den Produkteerwerb allein ist das Internet in Preis und Verfügbarkeit eine zu grosse Konkurrenz. Der Handel muss ein Ort des Erlebnisses werden, das auf dem Internet nicht stattfindet.

Keynote-Speaker zu Trends im Handel ist der Engländer Ibrahim Ibrahim (Bild) von Portland Design in London. Portland ist eine international tätige Agentur für Marken und Handel, Shopping Center, Flughäfen und urbane Revitalisierungsprojekte. Marken und ihre Verschmelzung von On- und Offlineerlebnissen sind das Kerngeschäft von Portland. Ibrahim Ibrahim spricht am 24. Januar von 10 bis 11 Uhr auf der Christmasworld zum Thema «Urban regeneration: The internet will not kill shops, it will liberate them.»

 

Wachstum im In- und Ausland

Die Christmasworld für Einkäufer von Weihnachtsdekorationen ist erstaunlich, weil sie an in- und ausländischen Ausstellenden und Besucherinnen und Besuchern wächst. Über 1000 Ausstellende werden im Januar 2020 erwartet. Zur Christmasworld 2019 kamen 45’304 BesucherInnen, davon 64 Prozent aus dem Ausland. Die Schweiz gehört traditionell zu den wichtigsten Besucherländern. 

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