«Wir haben keine Roboter grossgezogen»: Studie zeigt, wie die Generation Z wirklich tickt
Einstellung gegenüber Automatisierung ist positiv
Die Einstellung der Generation Z gegenüber Automatisierung ist zum allergrössten Teil positiv. So glauben 80% der Befragten, dass Automatisierung eine gerechtere Arbeitswelt schafft, da sie keine Vorurteile und keine Diskriminierung kennt. Vor Robotern ist der Generation Z nicht bange; sie ist ganz im Gegenteil davon überzeugt, dass wir auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit von Mensch und Maschine zusteuern.51% glauben, dass Menschen und Maschinen künftig als integrierte Teams Hand in Hand arbeiten werden. Weitere 38% sehen Maschinen als hilfreiche Werkzeuge für Menschen, die genutzt werden, wenn man sie braucht. Lediglich 11% äussern sich pessimistisch und befürchten, dass Maschinen menschliche Arbeitskräfte ersetzen könnten.
Weniger naiv als gedacht
Oft wird der Generation Z Naivität und Sorglosigkeit im Umgang mit persönlichen Daten nachgesagt. Die Studie von Dell Technologies zeigt, dass dies nicht auf breiter Front der Wahrheit entspricht. So sehen immerhin 73% der befragten Schüler und Studenten Datenschutz als Top-Priorität. Vor allem mit dem Berufseinstieg vor Augen lassen die meisten von ihnen Vorsicht walten. So achten 72% beim Posten in den sozialen Medien immer darauf, nichts zu veröffentlichen, was ihrer beruflichen Karriere schaden könnte. Weitere 23% versuchen, das stets zu tun, räumen aber ein, dass ihnen das nicht immer gelingt.
Technisch versiert, unsicher in anderen Bereichen
So selbstbewusst die Angehörigen der Generation Z ihre technologischen Fähigkeiten beurteilen, so unsicher sind sie oft in Bezug auf ihre übrigen Skills. 73% schätzen ihre Technologie-Kompetenz als gut bis exzellent ein und 68% glauben, über Programmierkenntnisse zu verfügen, die brauchbar bis hervorragend sind. Dennoch denken mit über 90% fast alle Befragten mit Bauchschmerzen an den Berufseinstieg. Nur rund die Hälfte (57%) sieht sich durch ihre Ausbildung gut bis exzellent auf ihre künftige Karriere vorbereitet. 52% glauben, dass sie zwar die erforderlichen technologischen Skills mitbringen, die ihre Arbeitgeber erwarten, aber nicht unbedingt die nötigen Soft Skills.
Menschliche Interaktion bleibt wichtig
Trotz aller Technikaffinität spielt die menschliche Interaktion für die Generation Z am Arbeitsplatz eine wichtige Rolle. Auf die Frage nach der bevorzugten Kommunikationsart mit Kollegen nannte mit 43% die relative Mehrheit das persönliche Gespräch. Über die Hälfte (53%) bevorzugt es, persönlich in der Arbeit vor Ort zu sein, anstatt von zuhause aus zu arbeiten; und 58% arbeiten lieber als Teil eines Teams anstatt als Einzelkämpfer. Die grosse Affinität zur menschlichen Interaktion der Generation Z zeigt sich auch darin, dass 77% der Befragten bereit sind, ältere Kollegen zu unterstützen, die sich beim Umgang mit modernen Technologien schwerer tun.«Wir haben keine Roboter grossgezogen. Die Generation Z kennt trotz aller Technikaffinität und eines gesunden Selbstbewusstseins hinsichtlich ihrer technologischen Kompetenzen auch Unsicherheiten und legt grossen Wert auf menschliche Interaktion», sagt Achim Freyer, General Manager Commercial bei Dell EMC Schweiz. «Mit ihrem optimistischen Blick auf die Zukunft, ihrem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und vor allem ihren technologischen Kompetenzen kann die Generation Z einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung leisten und die Tür für eine fruchtbare Zusammenarbeit der Generationen im Unternehmen weit öffnen», ergänzt Frank Thonüs, General Manager Enterprise bei Dell EMC Schweiz.Für die Studie führte Dimensional Research im Auftrag von Dell Technologies im August und September 2018 eine Online-Umfrage in 17 Ländern durch. Die Fragen wurden in 12 Sprachen angeboten und von mehr als 12‘000 Schülern und Studenten beantwortet. Die kompletten Ergebnisse der weltweiten Studie sind hier zu finden.
