24 Onlineshops im Test – das sind die Sieger
Kurz vor Weihnachten läuft die Suche nach den passenden Geschenken auf Hochtouren. Im eCommerce-Bereich geht es dabei nicht nur darum, dem Kunden das perfekte Geschenk vorzuschlagen, sondern auch um die gesamte User Experience von der Strukturierung der Produktpräsentation bis zu den Versandoptionen.Zu diesem Zweck haben evecommerce, eine Initiative der Carpathia AG für Vielfalt im eCommerce, und die Diversitätsbewegung We Shape Tech, im Oktober und November 2016 die 24 umsatzstärksten Onlineshops aus der Schweiz und Deutschland im Hinblick auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Käufer untersucht. Fünf Szenarien von Beziehungen zwischen Käufern und Beschenkten wurden durchgespielt, um die Diversität der Shops in Bezug auf sieben Kriterien zu überprüfen: Erster Eindruck, Such- und Filtermöglichkeiten, Produktpräsentation, Empfehlungen, Geschenkoptionen, User Experience und Zielerreichung.
Die Generalisten können mit einer Durchschnittspunktzahl von 3.66 die höchste Zielerreichung der drei Kategorien verzeichnen, was sich mit der breiten Angebotspalette der Händler erklären lässt. Thalia hat vor Amazon und Galaxus als bester Onlineshop abgeschlossen für den Einkauf von Weihnachtsgeschenken in der Kategorie der Generalisten. Über alle Kategorien hinweg konnte Thalia bei den Geschenkoptionen am meisten Punkte sammeln.
Die auf Geschenke ausgerichteten Shops haben generell besser abgeschnitten als die spezifischer auf Kinder ausgerichteten. Dies liegt zum einen an der Zielerreichung. Denn es liegt auf der Hand, dass der 17-Jährige Lukas für seine Grosseltern nur schwer etwas bei einem Händler für Kinderartikel finden wird. Zum anderen bieten die auf Geschenke spezialisierten Anbieter mehr Hilfestellungen in Form von Geschenkfindern und guten Filtermöglichkeiten.

Die Empfehlungen sind in dieser Kategorie generell sehr schwach ausgeprägt, weekend4two ist der einzige Shop, der etwas über zwei Punkte bei diesem Kriterium erzielen kann. Schade, d enn Empfehlungen bieten viel Potential, um den Warenkorb des Kunden zu füllen und diesen zeitgleich glücklich zu machen.
Auch bei der First Impression hat es noch viel Luft nach oben. Dabei ist die First Impression etwas vom entscheidenden beim virtuellen Betreten eines neuen Geschäfts. Bekommt der Kunde nicht innert Sekundenbruchteilen das Gefühl am richtigen Ort zu sein ist er weg – und das womöglich für immer.

Die gesamte Studie gibt es hier gratis zum Download.
