E-Mail-Marketing: Die Do’s und Don’ts
NEWSLETTER Gezielte E-Mails statt Mehrthemen-Newsletter und eine klar herausgefilterte Zielgruppe werden im E-Mail-Marketing immer wichtiger. MK hat Experten befragt, worauf diese ihr Augenmerk legen sollten.Dieser Beitrag ist Teil eines Artikels aus der April-Ausgabe von MK. Die Flut wenig relevanter Botschaften nimmt kontinuierlich zu. Für Firmen, die mit E-Mail-Marketing punkten möchten, gilt es, den Nutzer und seine Befindlichkeit nicht ausser Auge zu lassen. Denn die quantitative Zunahme der E-Mails stumpft den Empfänger ab und lässt ihn immer schneller die Delete-Taste drücken. Ein E-Mail ohne relevanten Inhalt landet im Papierkorb. Und noch viel schlimmer: Der Absender wird bei der wiederholten Zustellung von belanglosem Inhalt bei einem nächsten Mal kaum mehr beachtet – und sein Mail wird ungelesen gelöscht.E-Mail-Marketing eignet sich zwar für jeden Dialog eines Unternehmens mit dem Kunden, ebenso als Tool der Kundenbindung – doch gewusst wie.Qualität, Kreativität, MobilitätEin agiler Player im E-Mail-Marketing ist unter anderem die Post. So hat das Unternehmen auf ihrer Website von verschiedenen Quellen die neusten Einsichten zum Thema zusammengetragen. Für die Post sind folgende zehn Entwicklungen zu beachten: 1: Qualität wird wichtigerLangfristig setzt sich nur Qualität durch. Sowohl mit hochwertigem Content als auch durch professionelle Kontakte kann sich das Unternehmen als Experte profilieren, Vertrauen und Aufmerksamkeit wecken und die Marke stärken.2: Positive Erlebnisse statt WerbungUm den Kunden zu erreichen, sind nicht nur werbliche Ansprache undAngebote von Bedeutung, sondern eine individuelle und emotionale Kommunikation, die ihn auf der Beziehungsebene abholt.3: Kreativität ist gefragtWerbung hat einen schwereren Stand als je zuvor. Aufmerksamkeit erhält nur, wer seine Botschaften besonders kreativ, humorvoll oder spannend vermittelt oder TV-Werbung und Internet intelligent verknüpft.4: Marken bleiben wichtigDie Medienvielfalt steigt, ebenso die Anzahl Kanäle und Endgeräte. Umso wichtiger werden Leuchtturmmarken, die den Konsumenten langfristig Orientierung bieten. Starke Marken haben ein klares Profil, polarisieren, stehen für bestimmte Werte.5: Mobile-optimierung wird zum MustTV, Radio und Internet werden künftig vermehrt auf unterschiedlichen Endgeräten und zunehmend auch unterwegs genutzt. Alle Online-Inhalte sollten deshalb responsive gestaltet sein.6: Datenschätze nutzenBig Data erlaubt Rückschlüsse auf Vorlieben oder gar zukünftige Verhaltensweisen. Die Ausgaben für Datenanalysen wachsen im Jahr 2015voraussichtlich um 60 Prozent.7: Cloud-Services nutzenCloud-Services sind stark im Kommen. Dazu zählt einerseits die Nutzung von Software, die sich beim Dienstleister statt auf dem lokalen Rechner befindet, und Cloud-Services, um Daten extern zu speichern.8: Systeme und Tools werden günstigerAuch kleinere Unternehmen können heute von ausgereiften Systemen wie Analyse-Software, Adress-Management-Tools, CRM-Systemen oder Social-Engagement-Tools profitieren, weil diese bezahlbar werden.9: Erklärvideos lancierenVideo-Marketing ist bereits seit längerer Zeit ein gefragtes und wertvolles Instrument für die Leadgenerierung. Aktuell geht der Trend Richtung Erklärvideos.10: E-Mail-Marketing bleibt wichtigE-Mail-Marketing erlaubt als einziges digitales MarketingiInstrument, einen langfristigen, nachhaltigen, personalisierten und besonders wertschöpfenden Dialog entlang des gesamten Kundenlebenszyklus zu führen.
