Drei Schritte für erfolgreiches Native Advertising

NATIVE ADVERTISING Laut Steffen Hopf, Managing Director & Country Commercial Director von Yahoo Deutschland, braucht es für erfolgreiches Native Advertising drei Voraussetzungen.
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Wie Branded Content mit Relevanz erstellt und im Anschluss distribuiert wird, präsentierte Steffen Hopf, Managing Director & Country Commercial Director von Yahoo Deutschland, am 5. März auf der Content Marketing Conference.Laut aktueller Studie von eMarketer haben 57 Prozent aller Marketer Schwierigkeiten bei der Distribution von Content. Der Siegeszug der Smartphones sorgt für neue Spielregeln für mobile Werbung und verändert die Wahrnehmung von Werbebotschaften. „Native Advertising bietet den idealen Distributionskanal für Branded Content“, sagt Steffen Hopf. „Native Anzeigen bieten relevanten Inhalt und lassen sich passend zum Userprofil personalisieren.“Wann ist Native Advertising erfolgreich?Eine effektive Integration von nativen Anzeigen ist der erste Schritt, um Markenerinnung bei Usern und somit Conversions zu erhöhen. Dies betrifft sowohl Content, den die User auf Smartphones oder Tablets wahrnehmen, als auch auf dem PC.Ein weiterer wichtiger Schritt ist komplette Transparenz: Klare Kennzeichnungen zeigen an, dass Content gesponsert ist und schaffen Vertrauen. Laut einer aktuellen Yahoo-Studie sind sich Nutzer durchaus bewusst, wann es sich um gesponserte Markenbotschaften handelt: 74 Prozent der mobilen Nutzer erwarten beim Klick auf das als Werbung kennzeichnete Native Ad, auf eine Markenseite weitergeleitet zu werden.Mit den Erwartungen der Nutzer übereinstimmen ist Schritt drei für die erfolgreiche Platzierung der Botschaften: Native Advertising kann nur dann die Wahrnehmungsgrenze für Werbung überwinden, wenn sie sich mit den Erwartungen der Nutzer deckt. „Es ist wichtiger denn je, aus der Sicht der Konsumenten zu denken,“ so Hopf. „Werbetreibende sollten sich immer fragen: Was sind die Erwartungen unserer Zielgruppe? Wie bieten wir ihr Mehrwert?“Den Erfolg von Native Advertising belegen die Zahlen der Yahoo-Studie zu Native Advertising: auf mobilen Endgeräten sehen 85 Prozent der Nutzer die Anzeigen, im Vergleich zu mobiler Display-Werbung ist dies eine 21 Prozent höhere Sichtbarkeit. Und eine inhaltsbezogene Werbeerinnerung ist bei Native Advertising um 19 Prozent höher als bei mobiler Display-Werbung.StudiensteckbriefDie Yahoo-Studie „The Native Experience: Ad Content in Context“ wurde vom Marktforschungsinstitut facit digital in Kooperation mit den Werbekunden Thomas Cook und Weight Watchers durchgeführt. Methodisch wurden eine qualitative und quantitative Teilstudie kombiniert: Der quantitative Studienpart ist eine Ende Juli/Anfang August 2014 durchgeführte repräsentative Online-/Mobile-Befragung unter 4.014 deutschen Internetnutzern im Alter von 14-49 Jahren, denen zufällig 34 Bedingungen (Differenzierung nach Umfeld, Mobile/Desktop, Native/Display, Marke und Kommunikationsziel) zugewiesen wurden. Für den qualitativen Teil wurden Einzelinterviews mit 40 Studienteilnehmern geführt, um die konkreten Gründe hinter den Bewertungen zu hinterfragen. Ergänzend kam Eye-Tracking zum Einsatz, um den natürlichen Blickverlauf aufzuzeichnen.Die detaillierten Ergebnisse der Erhebung gibt es hier.

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