Der «UBER-Fall» #3: Convenience at it’s best
KOLUMNE In einer zunehmend digitalisierten Welt in der wir uns bewegen wird Convenience («Kunden-Annehmlichkeit») zum entscheidenden Differenzierungsmerkmal. Wichtig dabei ist zu beachten, dass die Convenience-Erlebnisse von Kunden nicht innerhalb klassischer Branchen verglichen werden, sondern branchenübergreifend.VON CHRISTOPH OGGENFUSS*Ich kenne mich in München nicht gut aus – ich stehe dazu. Ich sitze im Restaurant Brenner an der Maximilianstrasse und werde vorzüglich bewirtet. Aber auch dieses gute Restaurant-Erlebnis geht einmal zu Ende und so überlege ich mir, wie ich beim herrschenden Schneetreiben zurück in mein Hotel komme. Zu Fuss durch den Schnee – nein. Im Restaurant ein Taxi bestellen – etwas umständlich, vielleicht. Die UBER-App aufrufen und zwischen UBER-black und UBER-pop entscheiden und checken wie lange es dauert bis der Wagen vor dem Restaurant steht – ja, definitiv. Meine Vorstellung am Strassenrand bei Schneetreiben ein Taxi zu erhaschen hat mich beflügelt an der Wärme sitzend das UBER-Angebot zu nutzen. Oder anders ausgedrückt – Convenience is King.

Schönes Ambiente im Restaurant Brenner in München – von meinem gemütlichen Platz aus bestelle ich mein UBER-Fahrzeug.Die Convenience der UBER-App ist wirklich kaum zu überbieten:- Transparentes Angebot – wie viele Fahrzeuge sind in meiner Gegend verfügbar- Mein Standort ist via GPS bereits in die App eingepflegt – für den Fahrer erkennbar- Die Zieldestination kann ich in der App einfügen- Sobald ich bestellt habe sehe ich auf dem Strassenplan wie sich der Wagen zu mir bewegt und wie viele Minuten das dauern wird- Und wenn ich dann das Fahrzeug ankommen sehe weiss ich von der App bereits was für ein Auto-Typ es ist und wie der Fahrer heisst.- Nach Abschluss der Fahrt muss ich nicht Geld rauskramen und mir überlegen wie hoch das Trinkgeld im entsprechenden Land ist – der Betrag ist pauschal bereits auf der Kreditkarte (in meinem Profil hinterlegt) abgebucht- Den aussagekräftigen digitalen Beleg erhalte ich via e-Mail

Digitaler Beleg in transparenter Form.Und so überlege ich mir zurück im Hotel was das klassische Taxigewerbe diesem Convenience-Power-Paket von UBER entgegen zu setzen hat? Ich überlasse die Antwort ihnen.
