Web-Business revisited: «From Traffic to Conversion»

CONVERSION SUMMIT 2013 Wie konnte es passieren, dass das Thema konsequente Konversions-Optimierung im Web-Channel vor einigen Jahren vor der Schweizer Grenze Halt gemacht hat?
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Der Conversion Summit fand am 5. September in Frankfurt statt.VON CHRISTOPH OGGENFUSS*Gespräche mit Fachkollegen am 4. Conversion Summit in Frankfurt haben nämlich deutlich gemacht, dass das Thema «Conversion-Optimization» als Teil des digitalen Marketings ausserhalb der Schweiz deutlich rigider und konsequenter angegangen wird. Die schnelle Antwort wäre, dass der Markt Schweiz eben zu klein ist für Investitionen in Konversions-Optimierung und Testing. Das greift natürlich zu kurz und ist auch nicht zentral als Fragestellung. Vielmehr geht es darum, die Sensibilisierung für das Thema zu entwickeln, Aufklärung zu betreiben und erfolgreiche Anwendungsbeispiele zu kreieren – eine common practice in der Schweiz zu entwickeln. Gleichzeitig kann man auch Argumentieren, dass in der Schweiz ja landauf und landab mit Google-Adwords, SEO etc. gearbeitet wird. Das stimmt auch so. Nur haben die (internationalen) Referenten an der Konferenz am 5. September in Frankfurt deutlich gemacht, dass die zentrale Herausforderung bei der Website-Optimierung nicht in der weiteren Erhöhung des Traffics liegt, sondern in der Erhöhung der Konversionsraten – es geht um mehr Verkaufen!Und damit komme ich zu einigen Schlüsselaussagen, die ich gar nicht gross kommentieren will – sie sprechen eigentlich für sich:- Website-Optimierung darf nicht dem Release-Zyklus der IT-Abteilung folgen sondern muss ein rollender und iterativer Prozess sein.- Website-Testing ist zwar Pflicht und häufig nicht sexy – die optimierten Umsetzungen sind dann aber die Kür und bringen Resultate- Im Charity-Bereich sind Bilder von Einzelpersonen Conversion-wirkungsvoller als Gruppenbilder- Beim Website-Testing ist Beobachten und Messen besser als Befragen- «Visualize more – write less» – die meisten (Landing-) pages haben zuviel Text- «Design beats arguments» – geht in die gleiche Richtung, dass unsere Augen erst in zweiter Linie den Text erfassen- «If it’s not motivation – it’s friction!» – der Web-Konsument muss entlang des «Motivations-Pfades» zum Abschluss geführt werden. Wenn ein Glied in der Kette nicht motivierend ist, kreiert das Friktion bzw. Gefahr des Abbruchs.- «What sticks get picked» ist v.a. für Sites mit konkreten Angeboten wichtig – häufig wird die «Stickyness» mit zu vielen Angeboten auf einer Site reduziert.- Bei drei Angeboten nebeneinander wird das Mittlere am häufigsten gewählt.- Copywriting ist eine sehr anspruchsvolle aber auch wichtige Funktion – die Wahl eines einzelnen Wortes kann die Conversion bis zu 30% erhöhen!Zusammenfassend kann man sagen, dass das Conversion-Management-Thema bei schweizerischen Websites noch ein bedeutendes Potential hat. Somit lautet das Kommando: «Schleusen auf für dieses relevante Thema in der Schweiz.» Die Losung für uns Marketeers heisst also: Von Traffic zu Conversion. Ich wünsche gutes Gelingen. Die Konferenz «Conversion Summit 2013» wurde von www.web-arts.com organisiert.*Christoph Oggenfuss, Front Office Architect, www.markiting.ch

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