Zukunfts- statt Katzenmusik

Crossmediales Corporate Publishing schafft Aufmerksamkeit und Akzeptanz. Um den Zeit- und Kostenaufwand im Zaum zu halten, ist ein effizientes Content Management Pflicht.

Wie ein Unternehmen mit seinen Zielgruppen in Kontakt tritt, beeinflusst dessen Kommunikationserfolg. Die Arbeit am Image ist komplex. Besonders erfolgversprechend ist Crossmediales Corporate Publishing (CMCP), obwohl es die Komplexität weiter erhöht. Neben den Inhalten auch die investierte Zeit und die Kosten zu kontrollieren, ist anspruchsvoll.

CMCP zielt darauf ab, mehrere Kanäle geschickt zu kombinieren, um aus jedem Kontakt den grösstmöglichen Nutzen zu ziehen. Das Prinzip funktioniert. Wie bereits Aristoteles wusste, ist das Ganze mehr als die Summe seiner Teile. Statt den Nutzen der einzelnen Kontakte bloss zu addieren, resultieren beim CMCP Multiplikatoreffekte.

Anders gesagt, das Vernetzen der Instrumente schafft Mehrwert. CMCP birgt das Potenzial, eine Botschaft mehrmals zu kommunizieren und zahlreiche Berührungspunkte aufzubauen. Neue Kundinnen und Kunden werden angesprochen, relevante Themen rasch erkannt – Social Media und Web 2.0 sei Dank –, Nähe und Emotionen vermittelt, kurz: eine erhöhte Aufmerksamkeit und Akzeptanz geschaffen.

Die Kosten- und Zeitfalle umgehen
Die positiven Effekte des CMCP ergeben sich nicht automatisch. Wer kopflos in alle Richtungen kommuniziert, riskiert, dass On- und Offline-Image nicht deckungsgleich sind oder sich die Zielgruppen langweilen, weil auf jedem Kanal die gleiche Leier läuft. Jedes Instrument muss andere Erwartungen erfüllen. Die Kanäle sorgfältig auszuwählen, zu koordinieren und die Inhalte zielgruppengerecht zu gestalten, ist matchentscheidend.
Wenn diesbezüglich alles richtig gemacht wird und sich die gewünschte Wirkung einstellt, lauert eine weitere Gefahr: die Kosten- und Zeitfalle. Gefrässig sperrt sie den Mund auf und fordert ebenfalls, dass das Ganze mehr sei als die Summe seiner Teile. Kosten- und Zeitaufwand schwellen mit zunehmender Komplexität des Corporate Publishing oft gefährlich an. Wie lässt sich dies verhindern? Die Zauberformel lautet: effizientes Content Management.

Strukturierte Abläufe
Man nehme ein webbasiertes Redaktionssystem und den Willen, diszipliniert zu arbeiten. Ein Redaktionssystem schafft transparente Prozesse, strukturiert den zeitlichen Ablauf eines Projektes und zwingt dazu, von Beginn weg in den gewählten Kanälen und Kommunikationsebenen zu denken. In Bild und Text, in Ton und Bewegtbild, in Print, Web, E-Mail, Twitter, Facebook und Konsorten.

Mittels eines Redaktionssystems lassen sich Inhalte mit demselben Arbeitsinstrument für unterschiedliche Kanäle aufbereiten. Zudem können mehrere Personen parallel und standortunabhängig an einem Projekt arbeiten. Billig sind Redaktionssysteme zwar nicht, und um ihre Vorteile zu nutzen, muss zuerst die Handhabung erlernt werden. Doch der Aufwand lässt sich abschätzen und wächst nicht ohne absehbares Ende. Das verhindert so manchen Katzenjammer. Da ein Redaktionssystem einen effizienten Prozess ermöglicht, werden langfristig gar deutlich Zeit und Kosten gespart.

Den Ton angeben
Redaktionssysteme werden in Zukunft zentrales Arbeitsinstrument des Corporate Publishing sein. Neben den erwähnten Vorteilen sorgen sie dafür, dass sich alle Beteiligten auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren können und trotzdem stets das gesamte Projekt überblicken. Ob Inhalt, Design, Korrektorat oder Übersetzung, die Zusammenarbeit wird klar gestaffelt und strukturiert. Dies hat zur Folge, dass die Qualität über alle Kanäle hinweg jederzeit überprüft und sichergestellt werden kann.

Den Prozess richtig aufzugleisen und laufend zu überwachen, fordert indes einiges an Engagement und Fachkenntnissen. Bei grösseren Projekten übernimmt idealerweise eine spezialisierte Corporate-Publishing-Agentur das Prozessmanagement.

Wer lieber in Bildern denkt: Crossmediales Corporate Publishing ist ein Orchester, die einzelnen Musikerinnen und Musiker die bespielten Kanäle. Gemeinsam bilden sie einen Klangkörper – sie erzeugen mehr als die Summe ihrer Töne. Ein Redaktionssystem lässt sich mit dem Taktstock der Dirigentin, des Dirigenten vergleichen, es hilft bei Timing und Wirkung. Was gespielt wird und wer die Musiker sind, lässt sich damit jedoch nicht entscheiden. Zentral ist dafür – wie stets im Corporate Publishing – eine stringente Kommunikationsstrategie.

Informationen: Michael Rütti, Geschäftsleiter Crafft Kommunikation, [email protected].
www.crafft.ch

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