Brustkrebskampagne Krebsliga zeigt Alltag von betroffenen Müttern
Mit der Brustkrebskampagne Krebsliga «KREBSMAMA» rückt die Krebsliga Schweiz betroffene Mütter ins Zentrum. La Stratégiste zeichnet als Leadagentur für Strategie und Kreation verantwortlich.

Drei Mütter, drei Sprachregionen, ein Film
Mit der Brustkrebskampagne Krebsliga «KREBSMAMA» lenkt die Krebsliga Schweiz zum Brustkrebsmonat Oktober den Blick auf den Alltag von brustkrebsbetroffenen Müttern. Drei Frauen aus drei Sprachregionen stehen im Zentrum eines 60-sekündigen Films, der über sämtliche Kommunikationskanäle ausgespielt wird – von Kino und TV über Digital Out of Home bis ins Direct Mail. Leadagentur sowie verantwortlich für Strategie und Kreation ist La Stratégiste.
Der strategische Ausgangspunkt der Kampagne ist nach Angaben der Krebsliga eine einfache Beobachtung: Wer Mutter ist, funktioniert in dieser Rolle auch weiter, wenn eine Brustkrebsdiagnose eintritt. Die Diagnose verändert alles – nur der Alltag nimmt darauf keine Rücksicht. Die Kampagne «KREBSMAMA» macht diese Gleichzeitigkeit sichtbar.
Nadja, Céline und Chloé erzählen ihre Geschichte
Herzstück ist ein 60-sekündiger Film mit drei betroffenen Müttern aus der Deutschschweiz, der Romandie und dem Tessin. Nadja, Céline und Chloé erzählen von Therapien, Erschöpfung, Hoffnungen und vom Wunsch, ihr Leben trotz Krebs selbstbestimmt zu gestalten.

Dabei stellt die Kampagne eine Frage, die in der Krebskommunikation laut Krebsliga selten gestellt wird: Wer unterstützt diejenigen, deren Alltag durch Krebs aus dem Gleichgewicht gerät? Die Antwort führt auf krebsliga.ch/krebsmama, wo die Krebsliga ihre Entlastungsangebote für Betroffene und Angehörige bündelt – unabhängig davon, ob jemand Mutter ist oder nicht.
«Wer Kinder hat, stellt die eigenen Bedürfnisse oft hinten an. Mit ‹KREBSMAMA› wollen wir Müttern – und allen Brustkrebsbetroffenen – zeigen, dass es Entlastung gibt und dass sie danach fragen dürfen», sagt Mirjam Lämmle, CEO der Krebsliga Schweiz.
Erstmals ein durchgängig integrierter Auftritt
Bisher lief die jährliche Brustkrebskampagne als eigenständige Massnahme neben der nationalen Kampagne. 2026 fällt diese Trennung weg. Statt einzelner, voneinander losgelöster Massnahmen setzt die Krebsliga auf einen konsequent integrierten Ansatz über alle Kommunikationsdisziplinen hinweg: mehr Reichweite, höhere Sichtbarkeit sowie Synergien zwischen Marketing, Fundraising und PR.
«Wir zeigen den Alltag, der trotzdem weitergeht. In dieser Gleichzeitigkeit von Therapie und Familienorganisation liegt die eigentliche Überforderung – und genau dort setzt die Unterstützung der Krebsliga an», sagt Regula Bührer Fecker von La Stratégiste.
Kanäle und Laufzeit
Die Kampagne läuft vom 14. September bis 31. Oktober 2026 schweizweit und dreisprachig. Am 30. September wird der 60-sekündige Film im Schweizer Fernsehen ausgestrahlt, danach wird er im Werbeblock in Kinos geschaltet. Dazu kommen Online- und Social-Media-Werbung sowie Digital-Out-of-Home-Screens in und um Bahnhöfe, in Apotheken, Drogerien und Arztpraxen. Inserate erscheinen in Schweizer Zeitungen und Zeitschriften.
Auf der Fundraising-Seite umfasst das Setting einen Spenderbrief an bestehende Unterstützer:innen, einen nationalen Streuwurf sowie digitale Aktivierungen über das TWINT-Spendenportal. Im Spendermagazin «aspect» erscheinen Berichte über die Protagonistinnen. Ergänzt wird die nationale Kommunikation durch eine Kampagnen-Landingpage, organische Social-Media-Inhalte, PR und Medienarbeit, einen Event sowie Aktivitäten der kantonalen und regionalen Krebsligen mit Awareness-Materialien für lokale Brustkrebsaktionen.
Responsable à la Ligue suisse contre le cancer : Sibylle Bloch (Kreislead Marketing), Aline Meierhans (Fachspezialistin Marketing). Leadagentur, Strategie und Kreation: La Stratégiste, Regula Bührer Fecker. Autres partenaires : Mygosh mit Dylan Moore (Regie), Nino Michel (DoP), Ilonka Galliard (Executive Producer), Isabel Cangialosi (Junior Producer), Billy Bains (Postproduction Producer), Marko Strihic (Schnitt), Raven Bush (Soundtrack); Fotografie: Sarah Maurer; Bildbearbeitung: Pixelpolish; Produktion: Detail; Mediaplanung: Webrepublic; Fundraising: EVOQ; Redesign Spendermagazin «aspect»: Binkert Partnerinnen.
