Zürcher Journalistenpreis 2026: Zwölf Arbeiten nominiert

Die Stiftung Zürcher Journalistenpreis hat zwölf herausragende journalistische Arbeiten für 2026 nominiert. Aus 201 Einreichungen wählte die siebenköpfige Fachjury neun Beiträge für die Hauptkategorie und drei für den Newcomer-Preis. Die Preisverleihung findet am 12. Mai 2026 im Zürcher «Kaufleuten» statt.

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Quelle: zvg

Seit 1980 zeichnet die Stiftung Zürcher Journalistenpreis Texte aus, die über den Tag hinaus in Erinnerung bleiben und für herausragenden Journalismus stehen. In diesem Jahr hat sich die siebenköpfige Fachjury aus verschiedenen Schweizer Medienhäusern mit 201 eingereichten Arbeiten auseinandergesetzt.

Neun Nominierungen in der Hauptkategorie

In der Hauptkategorie wurden neun journalistische Arbeiten nominiert: Sandro Büchler mit «Umweltskandal am Bodensee» aus dem St. Galler Tagblatt, Tina Berg, Emmanuel K. Dogbevi und Hans Ariëns mit «Die Schweizer Klimastrategie scheitert» vom Beobachter sowie Tuğba Ayaz mit «Eine Sprache für den Schmerz» von der Republik. Ebenfalls nominiert sind Jennifer Steiner und Adrienne Fichter mit «Warum Palantir zum Risiko für die Schweiz wird» aus der Republik, Andreas Babst mit «Die Fänger im Bambus» von der NZZ und Karin Wenger mit «Weg vom Schuss» aus der Annabelle.

Weitere Nominierungen gingen an Sascha Britsko und Oliver Zihlmann für «Ich habe sie gelobt, weil sie so einen guten Arsch hatte» aus Das Magazin, an Janique Weder und Florian Schoop für «Ich lasse mich nicht für dumm verkaufen»: Einkaufstouristen rebellieren gegen die hohen Preise in der Schweiz. Sind sie Helden – oder Landesverräter?» von der NZZ sowie an Samuel Ryter mit «Kronen-Recherche: Das Geisterhaus im Alpstein» aus der Appenzeller Zeitung. Drei dieser Arbeiten werden mit dem Zürcher Journalistenpreis von je 10’000 Franken ausgezeichnet.

Newcomer-Preis mit drei Nominierungen

Für den Newcomer-Preis wurden drei Texte nominiert: Hanna Hubacher mit «Viele stimmen unter starken Schmerzen zu» – die Schweiz zieht Geflüchteten die Zähne» von Watson, Nino Preuss mit «Maxim haut ab» aus Das Magazin sowie Konstantin Kreibich mit «Sie belogen die Ermittler – er wurde Multimilliardär» von Zentralplus. Eine dieser drei Arbeiten wird mit dem Newcomer-Preis von 5’000 Franken ausgezeichnet.

Preisverleihung im Mai

Die Preisverleihung findet am 12. Mai 2026 im Zürcher «Kaufleuten» statt. Durch das Programm führen Stiftungsratspräsidentin Nina Jecker und Jurymitglied Larissa Rhyn. Die Gastrede hält Ethik-Professor Peter G. Kirchschläger zum Thema «KI – Ende oder Neuanfang menschlicher Arbeit? Eine ethische Betrachtung».

Träger der Stiftung des Zürcher Journalistenpreises sind die vier Medienhäuser CH Media, NZZ, Ringier und Tamedia. Zudem unterstützen namhafte Unternehmen und Institutionen die Veranstaltung mit Geldbeiträgen.

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