Zieht Roger Köppel eine politische Karriere in Betracht?

Roger Köppel ist auf Tournee mit dem Vortrag «Situationsanalyse nach dem Richtungsentscheid vom 9. Februar». Am Donnerstag sprach er im Gasthof Schützen in Aarau vor rund 250 Zuhörern. Er handle wie ein Politiker, nicht wie ein Journalist, unterstellt ihm Sonntagsblick.

Roger Köppel agiere wie ein politischer Akteur, wenn er der Gemeinde die «enormen Stärken der Schweiz» einhämmere und störende Argumente schlicht beiseitelasse, schreibt Sonntagsblick. Dasselbe gälte für die selbst finanzierte Tournee durch die Schweiz, die Homestory in der Schweizer Illustrierten, schliesslich der Leitsatz, den er sich gegeben hat: «Voller Einsatz für die Schweiz» – all das seien typische Aktionen eines Politikers.

Auf die Frage, ob er konsequenterweise nicht für den Nationalrat kandidieren müsste, habe der Weltwoche-Chef gegenüber Sonntagsblick geantwortet: «Es kann der Zeitpunkt kommen, wo man in diese Arena steigen muss.» Ganz aktuelle Ambitionen dementiert er laut Sonntagsblick zwar, gäbe aber zu, dass er sich die Frage stellt.

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