Stellenabbau auch in der Zentrale der Post

Post-Chef Jürg Bucher hat neue Sparmassnahmen angekündigt. Nach der Bekanntgabe eines Abbaus von 250 Stellen bei Post Logistics sind nun auch in der Zentrale der Post Einsparungen nötig.

In diesem Jahr müssten 30 Millionen Franken gespart werden. Dies sagte Post-Chef Jürg Bucher gegenüber der Zeitung Der Sonntag. Im nächsten Jahr will Bucher in der Verwaltung weitere 50 Millionen Franken einsparen. Davon betroffen sind Funktionen wie Finanzen, Personal, Recht und Kommunikation, wie Bucher der Zeitung sagte. «Die Post muss die Kosten im Griff haben, wenn sie auch in den nächsten Jahren erfolgreich sein will», sagte er, und: «Ohne Stellenabbau wird das nicht gehen.» Dennoch sollte der Stellenabbau aber ohne Entlassungen machbar sein, weil man das Programm über eine längere Zeit strecken und eine gewisse Personalfluktuation habe.
 
Zudem werde die Umwandlung verlustbringender Poststellen in Post-Agenturen weitergehen. Sein Kostensenkunsprogramm begründete Bucher unter anderem mit dem Rückgang bei der Briefpost. Dieser liege bei der adressierten Briefpost bei 2.5 Prozent.
 
 

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