«Stadi» im neuen Layout
Seit Anfang September trägt der Winterthurer Stadtanzeiger «Stadi» im Titel und erscheint mit neuem Layout im Tabloidformat.

Am 1. September erschien der «Stadi» erstmals in neuer Aufmachung. Neu ist auch der Erscheinungstag: Künftig wird die traditionsreiche Wochenzeitung statt am Dienstag nun am Donnerstag in 50’000 Haushaltungen der Stadt Winterthur sowie der Gemeinden Seuzach, Neftenbach und Wiesendangen gratis verteilt. Der Winterthurer Stadtanzeiger besinnt sich auf seinen Namen und fokussiert sich künftig inhaltlich auf das Geschehen in der Stadt. Der Name wird damit zum Programm. Miteinbezo-gen werden allerdings auch drei nördlich an Winterthur angrenzende Gemeinden. Gegenüber dem heute grossflächigeren Verteilgebiet mit dem ganzen Bezirk Winterthur und Teilen des Bezirks Andelfingen erlaubt es diese Konzentration, noch intensiver als bisher über das Leben in der Stadt und den drei Kerngemeinden zu berichten.
Nah sein mit dem «Stadi»
Wenn die Leser schon bisher vom «Stadi» gesprochen haben, wird dieser Name neu auch im Titel der Wochenzeitung prangen. Die Verantwortlichen der Zürcher Oberland Medien, zu der der «Winterthurer Stadtanzeiger» seit letztem Jahr gehört, sind von diesem Schritt überzeugt. Die Nähe zur Leserschaft, auf die der «Stadi» schon lange setzt, wird damit noch unter- strichen. Das zeigt sich auch mit dem Slogan «Nah sein, da sein».
Handliches Format
Am augenfälligsten und «handgreiflichsten» wird der Formatwechsel sein. Statt wie bisher im Zeitungsformat erscheint der «Stadtanzeiger» ab September im handlichen Tabloidformat. Statt bisher in zwei Zeitungsbünden, wird dann alles kompakt in einem erscheinen. Woche für Woche wird der «Stadi» auf mehr als 30 Seiten über das gesellschaftliche, kulturelle, politische und sportliche Geschehen berichten. Zudem ist er eine wichtige Plattform für die Angebots- präsentation des Gewerbes und der Grossverteiler. Zum neuen Auftritt gehört auch ein komplett überarbeitetes Layout. Dazu zählt unter ande- rem eine prägende Titelschrift, ein grosszügiger Bildeinsatz, kräftigere Gestaltungselemente und schliesslich eine klare optische Führung dank einfachen Strukturen. Die Idee für das neue Layout ist durch «Die Werbekanzlei» realisiert worden, unter der Leitung des Winterthurer Kreativdirektors Turan Oeznalci.

«Stadi» auf Züriost
Wer nicht im neuen Kerngebiet wohnt, in Zukunft aber trotzdem den «Stadi» im Briefkasten haben möchte, kann sich die Zeitung für 149 Franken abonnieren. Vor allem aber wird der «Stadi» als Gratis-E-Paper auch künftig online für alle verfügbar sein. Auf der Plattform zü- riost.ch wird ab September nicht nur jeden Donnerstag der digitale «Stadi» zu finden sein. Tagtäglich finden sich auf der Plattform Züriost auch die neuesten Nachrichten aus den Bezir- ken Winterthur und Andelfingen.
Christian Saggese übernimmt «Stadi»-Leitung
Auf den 1. September hin wechselte nicht nur die Optik des Winterthurer Stadtanzeigers. Gleichzeitig gibt es auch eine Änderung an der Spitze der Redaktion. Lucia M. Eppmann wird die Leitung an ihren Stellvertreter Christian Saggese übergeben. Lucia M. Eppmann, die 2008 vom Landboten zum Stadtanzeiger wechselte und das Blatt komplett neu gestaltet und während den letzten Jahren geprägt hat, wechselt als geschäftsführende Chefredaktorin zum «Tagblatt der Stadt Zürich», dem städtischen Amtsblatt.
Christian Saggese wirkt seit 2010 beim «Stadi». Der 33-Jährige hat seine journalistischen Lauf- bahn beim Schaffhauser Bock begonnen, wo er vor seinem Wechsel nach Winterthur als stellvertretender Chefredaktor wirkte. Als «Stadi»-Redaktionsleiter wird Christian Saggese, der seit sechs Jahren in Winterthur wohnt, ein fünfköpfiges Team führen.
Sitz von Redaktion und Verlag des Stadtanzeigers bleibt am Winterthurer Bahnhofplatz 18. Zum «Stadi»-Team gehört neben der Redaktion auch eine vierköpfige Verkaufsgruppe unter der Anzeigenleitung von Guido Helbling.
