SRG stellt sich neu auf

Zusammenlegungen, Sparmassnahmen und Auswirkungen auf die Mitarbeitenden, so schreibt es die SRG in einer Mitteilung.

Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung der SRG haben entschieden, die SRG als Organisation neu zu denken und neue Strukturen zu schaffen, so geht es aus einer Mitteilung hervor.

Das betrifft, so die Mitteilung,  beispielsweise die Funktionsbereiche HR, Finanzen und Technologie/IT. SRG-Generaldirektorin Susanne Wille: «Die SRG bleibt schweizweit verankert. Die Präsenz in den Regionen und die Nähe zum Publikum bleiben zentral. Wir rücken aber näher zusammen, um mit weniger Geld weiterhin ein starkes Programm zu machen. Wir sparen bei den Strukturen und Prozessen, um den Journalismus möglichst gut zu schützen. Klar ist aber auch: Ohne Auswirkungen im Angebot werden wir diese Summe nicht einsparen können».

Die Neuaufstellung der SRG sei ein erstes Resultat des unternehmensweiten Transformationsprojekt «Enavant SRG SSR», das der Verwaltungsrat und die Generaldirektorin vergangenen Herbst lanciert haben. Die vorgesehenen Sparmassnahmen werden auch Auswirkungen auf die Mitarbeitenden haben. Die SRG werde bestrebt sein, diese verantwortungsvoll und so sozialverträglich wie möglich zu halten. Eine genaue Einschätzung zur Anzahl der betroffenen Mitarbeitenden ist derzeit in Prüfung.

Die Umsetzung der neuen Organisation beginnt Anfang 2026.

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