SRG-Spitze kürzt sich selbst den Lohn

Die neun-köpfige SRG-Geschäftsleitung unter Generaldirektor Armin Walpen verzichtet in den kommenden zwei Jahren auf rund 250 000 Franken.

Die neunköpfige SRG-Geschäftsleitung
unter Generaldirektor Armin Walpen verzichtet in den kommenden zwei
Jahren auf rund 250 000 Franken. Wie der Blick schreibt, bedeutet das
konkret: Der Lohn des obersten Kaders wird gesenkt und Walpen sowie die
übrigen acht Mitglieder der Geschäftsleitung verzichten in den nächsten
zwei Jahren auf reale und nominale Lohnerhöhungen. Walpen trennt sich
sogar von seinem zweiten Geschäftsauto und wird somit künftig seinen
offiziellen Wagen auch als Privatfahrzeug benutzen. Wie der Blick
weiter berichtet, bedeuten die Lohnkürzungen beim Top-Kader eine Chance
für die rund 5800 Angestellten der SRG. Denn für sie entsteht laut
einer internen Mitteilung Spielraum für «moderate Lohnerhöhungen».
Diese neusten Entwicklungen kommen aber nicht von ungefähr. Der
Bundesrat überprüft momentan nämlich die Toplöhne aller bundesnahen
Unternehmen wie SRG, Post, Ruag, SBB, Suva oder Skyguide. Zudem machte
Kommunikationsminister Mortiz Leuenberger Druck. Im Juni schrieb er in
einem Brief an den SRG-Präsidenten Jean-Bernard Münch, er erwarte eine
Senkung der Kaderlöhne.

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