SRG-Personal fordert fairen Gav

Vom 25. bis 27. April wird in Biel die vierte und letzte Verhandlungsrunde über den SRG-Gesamtarbeitsvertrag stattfinden. Das Schweizer Syndikat Medienschaffender SSM übergibt der SRG-Delegation zum Auftakt die Petition «Stopp dem Abbau beim GAV».

Für die Petition sind seit Anfang April rund 2300 Unterschriften in den Studios gesammelt worden. Die breite Unterstützung zeige, dass die Mitarbeitenden nicht bereit seien, den von der SRG geforderten Abbau hinzunehmen, so die SSM in einer Mitteilung. Die SRG will nach der 4. Verhandlungsrunde entscheiden, ob es 2013 weiterhin einen GAV gibt oder ob es zum vertragslosen Zustand kommt. Letzteres hiesse, dass die SRG-Führung mit der Praxis der Sozialpartnerschaft breche, die sich während Jahrzehnten bewährt hat, heisst es in der SSM-Mitteilung weiter.

Die Petition unterstreiche, dass die SRG kein Unternehmen sei, das nach den üblichen Marktgesetzen funktioniere, sondern ein «Service public». Die SRG werde durch Gebühren finanziert und erfülle eine wichtige Rolle für die Information und Meinungsbildung in der Schweiz. Dieser Auftrag verpflichte, nicht zuletzt gegenüber dem Personal.
 

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