SRF-Wetter für Publikumsrat unverzichtbar

Der Publikumsrat hält die SRF-Wettersendungen für gut und unverzichtbar. Während die Mitglieder im Fernsehen die unterhaltenden Elemente schätzen, wünscht man sich im Radio eher kurze und bündige Informationen.

Der Publikumsrat hat die Wettersendungen von Schweizer Radio und Fernsehen SRF beobachtet. Schwerpunkt der Beobachtung bildeten die Hauptausgabe von «Meteo» im Fernsehen um 19.55 Uhr sowie die Wetterbeiträge am Morgen von 5.50 Uhr bis 8.00 Uhr im Radio. Die «Meteo»-Sendungen im Fernsehen und die Wetterbeiträge im Radio stossen im Publikumsrat auf breite Zustimmung. «Meteo» bietet nach Ansicht einer Ratsmehrheit die aktuellsten Wetterinformationen auf abwechslungsreiche und unterhaltende Weise. Zudem gelinge es, die Sendungen lebendig, publikumsnah und mit viel praktischem Nutzwert aufzubereiten. Der Publikumsrat begrüsst die Informationsgrafiken, Wetterbilder und Video-Einspieler, welche das Gesagte illustrieren und verständlich machen.

Das «Meteo»-Studio auf dem Dach des Fernsehgebäudes begeistert den Publikumsrat auch noch Jahre nach der Einführung. Das aktuelle Wetter werde so spür- und fassbar. Demgegenüber erscheint dem Rat das Studio, in dem die kürzeren «Meteo»-Sendungen stattfinden, als zu nüchtern und wenig spannend.

Erfreut zeigt sich der Publikumsrat über die Leistung der Moderatorinnen und Moderatoren von «Meteo». Sie seien kompetent und würden sympathisch und professionell auftreten. Zudem zeigten sie, dass sie Spass an ihrer Arbeit hätten. Die Dialektvielfalt kommt bei den Ratsmitgliedern zwar gut an, dennoch fragen sich einige unter ihnen, weshalb «Meteo» als Informationssendung nicht in Standardsprache gehalten wird.

Kompakte Wetterinformationen im Radio

Den für das Wetter im Radio Verantwortlichen attestiert der Publikumsrat eine gute Leistung. Umfang und Ausführlichkeit der Beiträge werden als angemessen beurteilt. Ein Ausbau wird nicht gewünscht. Nach Ansicht des Publikumsrats sind die Wetterbeiträge am Morgen im Radio kompakter geworden. Eine Mehrheit schätzt die kurzen und bündigen, aber aussagekräftigen Beiträge. Zuviel Zwiegespräch erschwere der Hörerin beziehungsweise dem Hörer, das Substantielle herauszuschälen. Andere im Rat vermissen jedoch die früheren ausgedehnten Dialoge am Morgen. Sie fanden sie originell und unterhaltend.

Anders als bei den Fernseh-«Meteo»-Sendungen gibt die Verwendung der Mundart im Radio keinen Anlass zu Diskussionen im Rat. Die vielfältigen Dialekte und Stimmlagen werden vom Publikumsrat als Bereicherung empfunden. Sie erleichterten die Identifikation der am Radio sprechenden Personen.

Die Wetter-Webpages («Meteo») werden von den Ratsmitgliedern häufig genutzt und inhaltlich geschätzt. Besonders gut kommen jene Inhalte an, welche in den normalen Sendegefässen keinen Platz finden wie Lokalprognosen, Webcams, Wetteralarme oder Europa-Prognosen.
 


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