SBB-Startschuss für Westschweizer Pendlerzeitung
Seit dem 20. September ist es soweit: Die SBB schreiben an ihren Haltestellen und Bahnhöfen in den Agglomerationen von Lausanne und Genf Boxenstandorte für Pendlerzeitungen aus.
Seit dem 20. September ist es soweit: Die
SBB schreiben an ihren Haltestellen und Bahnhöfen «in der Westschweiz,
insbesondere in den Agglomerationen von Lausanne und Genf» 120 bis 150
Boxenstandorte für Pendlerzeitungen aus.
Während bei den soeben abgeschlossenen Ausschreibungen in Bern, Basel
und Zürich explizit eine deutschsprachige Pendlerzeitung verlangt war,
sind die SBB in der Westschweiz flexibler: Gemäss Ausschreibungstext
kann das Printprodukt französisch- «oder» deutschsprachig daher kommen.
Angesprochen werden in erster Linie Verlage, denn es sind «Erfahrungen
im Pressewesen und mit der Herausgabe beziehungsweise mit dem Vertrieb
einer Zeitung» verlangt. Von Vorteil seien Kenntnisse mit
Publikationen, die die Bedürfnisse der Pendler des öffentlichen
Verkehrs abdecken, heisst es weiter. Interessenten können ihre Offerten
bis zum 31. Oktober 2005 einreichen. Die Boxen können dann ab «1. April
2006 oder früher» genutzt werden. Ob ein exklusiver Zuschlag möglich
ist, geht aus dem Ausschreibungstext nicht hervor.
Damit ist klar: Wer in der Westschweiz eine Pendlerzeitung lancieren
will, der muss sich nun sputen. Edipresse hat sich bereits mit dem
eigenen Projekt Le Matin Bleu geoutet. Und wie steht es um 20 Minuten
von Tamedia? Dort hüllt man sich in Schweigen. Geschäftsführer Rolf
Bollmann lässt sich seit Tagen nicht erreichen. Und Konzernleiter
Martin Kall reicht die Anfrage der Werbewoche an die
Kommunikationsabteilung weiter. Dort lässt deren Leiterin Franziska
Hügli am 21. September per Mail folgendes ausrichten: «Wir haben in
unseren Analysen festgestellt, dass die Westschweiz für
Pendlerzeitungen ein attraktiver Markt ist. Tamedia wird im Herbst das
weitere Vorgehen bestimmen.»
Die Temperaturen werden kühler, die Tag-und-Nachtgleiche ist eben
vorbei, die Blätter verfärben sich, die Kastanien fallen von den Bäumen
… Liebe Leute an der Zürcher Werdstrasse: Der Herbst hat begonnen!
Markus Knöpfli
SBB schreiben an ihren Haltestellen und Bahnhöfen «in der Westschweiz,
insbesondere in den Agglomerationen von Lausanne und Genf» 120 bis 150
Boxenstandorte für Pendlerzeitungen aus.
Während bei den soeben abgeschlossenen Ausschreibungen in Bern, Basel
und Zürich explizit eine deutschsprachige Pendlerzeitung verlangt war,
sind die SBB in der Westschweiz flexibler: Gemäss Ausschreibungstext
kann das Printprodukt französisch- «oder» deutschsprachig daher kommen.
Angesprochen werden in erster Linie Verlage, denn es sind «Erfahrungen
im Pressewesen und mit der Herausgabe beziehungsweise mit dem Vertrieb
einer Zeitung» verlangt. Von Vorteil seien Kenntnisse mit
Publikationen, die die Bedürfnisse der Pendler des öffentlichen
Verkehrs abdecken, heisst es weiter. Interessenten können ihre Offerten
bis zum 31. Oktober 2005 einreichen. Die Boxen können dann ab «1. April
2006 oder früher» genutzt werden. Ob ein exklusiver Zuschlag möglich
ist, geht aus dem Ausschreibungstext nicht hervor.
Damit ist klar: Wer in der Westschweiz eine Pendlerzeitung lancieren
will, der muss sich nun sputen. Edipresse hat sich bereits mit dem
eigenen Projekt Le Matin Bleu geoutet. Und wie steht es um 20 Minuten
von Tamedia? Dort hüllt man sich in Schweigen. Geschäftsführer Rolf
Bollmann lässt sich seit Tagen nicht erreichen. Und Konzernleiter
Martin Kall reicht die Anfrage der Werbewoche an die
Kommunikationsabteilung weiter. Dort lässt deren Leiterin Franziska
Hügli am 21. September per Mail folgendes ausrichten: «Wir haben in
unseren Analysen festgestellt, dass die Westschweiz für
Pendlerzeitungen ein attraktiver Markt ist. Tamedia wird im Herbst das
weitere Vorgehen bestimmen.»
Die Temperaturen werden kühler, die Tag-und-Nachtgleiche ist eben
vorbei, die Blätter verfärben sich, die Kastanien fallen von den Bäumen
… Liebe Leute an der Zürcher Werdstrasse: Der Herbst hat begonnen!
Markus Knöpfli
