Santiago Calatrava gestaltet Kunstausgabe der NZZ

Der spanisch-schweizerische Architekt Santiago Calatrava übernimmt die künstlerische Gestaltung der NZZ-Kunstausgabe vom Samstag. In der Sonderausgabe gibt Calatrava zudem Einblick in seine Arbeitsweise und seinen Bezug zur Stadt Zürich.

(Bilder: 2025, NZZ Art, Santiago Calatrava))

Bekannt für markante Bauten wie Brücken und Bahnhöfe, gestaltet der in Zürich wohnhafte Architekt Santiago Calatrava die diesjährige Kunstausgabe der NZZ. Seine Arbeit zeichnet sich durch organische Formen aus und bewegt sich im Spannungsfeld von Architektur, Kunst und Natur. «Meine Methode besteht darin, sehr viele Skizzen und Zeichnungen zu machen. Das serielle Arbeiten bringt einen dorthin, wohin man gar nicht gelangen wollte», erläutert Calatrava im Interview mit Roman Bucheli, dem stellvertretenden Leiter des Ressorts Feuilleton bei der NZZ.

Calatrava, der ursprünglich aus Valencia stammt, beschreibt seine heutige Wahlheimat Zürich als Stadt, die für ihn eine künstlerische Offenbarung wurde: «Die Nüchternheit in Zürich, die Stille und zugleich das Licht in dieser Stadt am See, das alles bedeutete eine Befreiung. Ich atmete wieder leichter. Hier erlebte ich den Aufbruch in eine neue Kunst, denn ich habe Architektur immer als Kunst verstanden.»

Exklusiv zur Kunstausgabe hat Calatrava für die NZZ eine Serie von 25 Aquarellen sowie eine limitierte Edition mit zwei Lithografien geschaffen, welche ab Samstag im Shop der Zeitung erhältlich sind.

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