Pulitzerpreis: Erstmals Onlinepublikation ausgezeichnet

Der Pulitzerpreis ging in diesem Jahr zum ersten Mal an eine Onlinepublikation: Die Nachrichtenorganisation Pro Publica wurde für investigativen Journalismus ausgezeichnet. Ganze vier Preise gingen an die Washington Post. Die New York Times erhielt deren drei.

Bei dem für investigativen Journalismus ausgezeichneten Beitrag handelt es sich um einen Artikel der Autorin Sheri Fink über die Arbeit in einem Spital von New Orleans nach dem Hurrikan Katrina. Er erschien in Zusammenarbeit mit The New York Times Magazine.
Mit vier Preisen gingen die meisten Ehrungen in diesem Jahr an die Washington Post. Sie setzte sich mit ihrer internationalen Berichterstattung, dem Feuilleton, den Kommentaren und Kritiken durch. Die New York Times, die 2009 Jahr noch fünf Preise abgesahnt hatte, musste sich mit drei Ehrungen zufriedengeben. Das Sensationsblatt National Enquirer ging leer aus. Es war mit Enthüllungsgeschichten über eine Affäre des Präsidentschaftskandidaten John Edwards in das Rennen gegangen.
Den höchsten Pulitzerpreis für herausragenden «Dienst an der Öffentlichkeit» errang die Zeitung The Herald Courier of Bristol im US-Bundesstaat Virginia. Sie hatte Schludereien mit Tantiemen für Gasvorkommen auf Privatgrundstücken aufgedeckt.

Sämtliche Preise und Gewinner

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