Out of Home wird zum Auslöser mobiler Interaktionen

Der öffentliche Raum ist digital vernetzt: (Digital) Out of Home löst unterwegs immer häufiger Onlinesuchen, Social-Media-Interaktionen und M-Commerce aus. Die aktuelle MAX-Studie 2026 von Walldecaux zeigt, dass zwei von drei Befragten Impulse aus (D)OOH direkt in konkrete Online-Aktionen umsetzen – ein Anstieg von rund 20 Prozent seit 2016.

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Quelle: zvg

Unser Alltag ist hybrid: Wir bewegen uns durch die Stadt und sind dabei permanent online. Die digitalen Aktivitäten, die unterwegs stattfinden, haben in den letzten zehn Jahren massiv zugenommen. Die aktuelle MAX-Studie 2026 von Walldecaux in ihrer vierten Auflage zeigt deutlich: 90 Prozent der Befragten greifen unterwegs mobil auf Social Media zu, 88 Prozent tätigen ihre Einkäufe von unterwegs über mobile Endgeräte.

(Digital) Out of Home entwickelt sich zunehmend zum Startpunkt mobiler Customer Journeys. Im Vergleich zu 2016 reagieren Menschen heute um rund 20 Prozent häufiger unmittelbar online, nachdem sie draussen auf Werbung aufmerksam geworden sind. Laut MAX-Studie 2026 setzen zwei von drei Befragten Impulse aus (D)OOH direkt unterwegs in konkrete Online-Aktionen um – etwa in Form von Suchanfragen, Website-Besuchen, Social-Media-Interaktionen oder mobilen Käufen.

«Der öffentliche Raum ist heute Teil des digitalen Ökosystems. Menschen sehen draussen eine Botschaft und reagieren sofort online. Für Marken bedeutet das: Wer mobile Nutzung aktivieren will, muss auch den Moment im Stadtraum strategisch mitdenken», sagt Andreas Knorr, Marketing Director von Walldecaux.

Verhalten nach Generationen

Während das Smartphone für alle Altersgruppen selbstverständlich geworden ist, reagieren Zielgruppen unterschiedlich auf Impulse aus dem öffentlichen Raum: Die Gen Z nutzt mobile Geräte unterwegs besonders intensiv für Social Media und Content-Interaktionen. Kontakte mit (D)OOH bringen Menschen dieser Generation häufig dazu, Marken auf Social Media zu folgen, Inhalte zu teilen oder an Aktionen, Trends und Challenges teilzunehmen.

Der Gen X hingegen dient das Smartphone unterwegs stärker für transaktionsorientierte Aktivitäten. Bei dieser Zielgruppe führen Impulse aus (D)OOH besonders häufig zu Preis- und Produktrecherchen sowie zu konkreten mobilen Käufen oder Buchungen.

Aussenwerbung als Startpunkt der mobilen Customer Journey

Die Ergebnisse der aktuellen Studie zeigen: Der öffentliche Raum und das Smartphone wirken zunehmend zusammen. Während Menschen mit ihrem Smartphone in der Stadt unterwegs sind, kann ein Kontakt mit OOH-Massnahmen gezielt digitale Interaktionen anstossen. Damit entwickelt sich (D)OOH immer stärker vom klassischen Reichweitenmedium zum Auslöser mobiler Aktivitäten – und zu einem zentralen Startpunkt der digitalen Customer Journey.

Der aktuelle Mobilitäts-Aktivitäts-Index (MAX) 2026 steht hier zum Download bereit.


Der Mobilitäts-Aktivitäts-Index (MAX) untersucht seit 2016 regelmässig, wie Menschen unterwegs digitale Angebote nutzen und welche Rolle Kontakte mit Out of Home-Werbung dabei spielen. Die Studie bildet über inzwischen vier Erhebungswellen hinweg Veränderungen in der mobilen Internet-, Social-Media- und M-Commerce-Nutzung im öffentlichen Raum ab. In einer repräsentativen Onlineerhebung über das externe Access Panel von Trend Research befragten die Studienverantwortlichen 1.016 Personen im Alter zwischen 16 und 69 Jahren im Zeitraum 3. bis 9. November 2025 in Städten ab 100.000 Einwohnern.

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