Maxim Schweiz: Premiere für Printausgabe
Die Erstausgabe der gedruckten Version von Maxim Schweiz erscheint am Donnerstag, 6. September 2012. Verleger und Chefredaktor Boris Etter erklärt, wieso es keine Schweizerin aufs Cover geschafft hat.
Seit Februar 2012 existiert Maxim Schweiz in digitaler Form als Online-Magazin. Ab sofort gibt es die Schweizer Version des globalen Männermagazins auch als Printausgabe zu kaufen. Die vom unabhängigen Verlag Posh Media herausgegebene Zeitschrift steht unter Lizenz des amerikanischen Magazins Maxim. Kooperationen oder Deckungsgleichheiten mit der in der Schweiz etablierten deutschen Ausgabe verneint Chefredakteur und Verleger Boris Etter gegenüber Werbewoche.ch: «Keine einzige Seite von Maxim Schweiz stammt aus der deutschen Ausgabe. Deutlich über 50 Prozent sind lokaler Schweizer Content. Der Rest stammt aus der amerikanischen Ausgabe und ist auf die Schweiz adaptiert worden».
Letzteres sei beispielsweise bei der Coverstory mit dem israelischen Topmodel Bar Refaeli der Fall. Wieso trotz betont starker Ausrichtung auf die Schweiz nicht naheliegenderweise eine Schweizerin die Titelseite der Erstausgabe ziert, weiss Etter genau: «Ich habe Bar Refaeli persönlich an der Maxim Hot 100 Party in New York versprochen, dass sie das Cover der ersten Schweizer Ausgabe zieren wird. Ich halte meine Versprechen». Die erste Schweizerin werde jedoch nicht lange auf sich warten lassen, fügt der Verleger an.
Das Heft bietet auf rund 90 Seiten klassische Männerthemen. Mehrere Interviews (Bar Refaeli, Anatole Taubman, Henrik Fisker, DJ Sania), leicht bekleidete Damen, Fahrtipps von Christina Surer, einen Bier- und Autotest sowie verschiedene überlebenswichtige Ratgeber («Wie verhalten Sie sich richtig auf einer Yacht, wenn viele Models an Bord sind»). Die Einzelnummer kostet 7,60 Franken. (hae)

