Kulturpreis der AZ Medien geht an Massimo Rocchi
Der Kulturpreis 2013 der AZ Medien geht an Kabarettist, Schauspieler und Regisseur Massimo Rocchi. Die mit 25'000 Franken dotierte Auszeichnung würdigt Rocchi als wachen Zeitgeist und warmherzigen, scharfzüngigen Beobachter des Alltags.
1957 in Cesena geboren, lebt Massimo Rocchi seit dreissig Jahren in der Schweiz, seit zehn Jahren in Basel. Mit «äuä» spielte er sich 1994 in die Herzen der Schweizerinnen und Schweizer und hielt ihnen einen präzisen Spiegel vor. In «Circo Massimo» nahm der «Svitaliano» 2005 – fast prophetisch – Europa ins Visier und ab 2009 in «RocCHipedia» erklärte er den Schweizern ihr eigenes Land, wie es in einer Mitteilung der AZ Medien heisst. Mit dem Preis werde Massimo Rocchi nicht nur als Kabarettist und Bühnen-Sprachkünstler geehrt, sondern auch als Regisseur. Wie er mit leichter Hand, mit Liebe zum Detail sowie mit launigen Kommentaren Joseph Haydns Oper «Lo speziale» auf die Basler Bühne brachte, habe nicht nur das Publikum begeistert, sondern auch die Jury des Kulturpreises der AZ Medien (Sabine Altorfer Vorsitz, Christian Berzins, Christian Dorer, Ludwig Hasler, Peer Teuwsen und Maja Wanner) überzeugte: «Ein Theatermensch hat eine neue Wirkungsstätte gefunden».
Massimo Rocchi ist der 15. Kulturpreisträger. Die Auszeichnung wird ihm anlässlich einer Feier Anfang September überreicht. Der Kulturpreis der AZ Medien ging bereits an Scuola Teatro Dimitri, Tanzcompagnie Flamenco en route, Egon Ammen, Hugo Suter, Franz Hohler, Ruedi Häusermann, Sonja und Roger Kaysel, Klaus Merz, Samir, Sol Gabetta, Beat Zoderer, Max Lässer, Andreas Fleck (Werbewoche.ch berichtete) und Pedro Lenz (Werbewoche.ch berichtete).
