Civis: Medienpreis für SRF-Dokfilm und Luzerner Trickfilm
Bei der diesjährigen Verleihung des Civis-Medienpreises in Berlin sind zwei Schweizer Beiträge ausgezeichnet worden. Karin Bauer erhielt für ihren SRF-Dokfilm «Der Asylchef und die Nigerianer» den Europäischen Civis Fernsehpreis in der Sparte Information. Der Preis in der Sparte Unterhaltung ging an den Drehbuchautor Richard Cottan für «Kommissar Wallander -Mörder ohne Gesicht» (ARD/BBC).
Für den Dokfilm «Der Asylchef und die Nigerianer» hatte Karin Bauer den Chef des Bundesamtes für Migration BFM, Alard du Bois-Reymond, während dessen ersten Amtsjahres begleitet. Dies schreibt Civis Media in einer Mitteilung. Weiter wurden die Luzerner Studierenden Andrea Schneider, Loretta Arnold, Fabio Friedli und Marius Portmann für ihren Film «Heimatland» mit dem European Young Civis Media Prize geehrt. Der Beitrag handelt von den Ängsten eines Schweizer Bünzlis vor seinem türkischen Nachbarn.
Ein weiterer Civis Medienpreis ging in diesem Jahr an Produktionen der deutschen Sender WDR, BR und Radio Essen. Die mit insgesamt 40'000 Euro dotierte Auszeichnung würdigt Beiträge, die das «friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher nationaler, ethnischer, religiöser oder kultureller Herkunft» fördern. An dem Wettbewerb nahmen 690 Programme aus 22 EU-Ländern und der Schweiz teil, wie es in dem Communiqué weiter heisst. Schirmherren des Medienpreises, der am Donnerstag im Aussenministerium in Berlin verliehen wurde, waren der deutsche Bundespräsident Christian Wulff und der Präsident des Europäischen Parlaments, Jerzy Buzek.
