Berner Medientag: Diskussion zum Umbruch am Berner Medienplatz

Der Berner Medienplatz ist von Konsolidierung geprägt. Zudem wollen neue sowie bereits bestehende alternative Medienprojekte Lücken schliessen. Wohin führen die Veränderungen? Darüber diskutieren die Verantwortlichen am Berner Medientag am 20. November.

Berner MedientagDurch den Wegzug der SRF-Radionachrichten und der Redaktion von SRF 4 News sowie durch die Zusammenlegung der Redaktionen von Berner Zeitung und Bund wird der Berner Medienplatz auch stellenmässig geschwächt. Radio Bern1, das zuvor zur Zürichsee Medien AG gehörte, wurde per Anfang 2021 von CH Media übernommen und gehört damit nun zum selben Konzern wie TeleBärn (Werbewoche.ch berichtete). Gassmann Medien in Biel hat ebenfalls per Anfang 2021 den Besitzer gewechselt: Marc Gassmann, der familienintern keine Nachfolge fand, verkaufte die Gruppe an den Walliser Unternehmer Fredy Bayard, der in Visp bereits die Mengis-Gruppe mit dem Walliser Boten besitzt (Werbewoche.ch berichtete).

Doch nicht nur Abbruch und Umbruch prägen den Berner Medienplatz derzeit, sondern es gibt auch Aufbruch. Das neue Medienprojekt «Hauptstadt» hat beim Start des Crowdfundings im Oktober die eigenen Erwartungen bereits weit übertroffen. Dazu wollen bereits bestehende alternative Medienplattformen weiterhin für mehr Vielfalt in Bern sorgen.

Wie steht es um die etablierten Berner Medien? Darüber diskutieren die Verantwortlichen der grossen Medienhäuser am Berner Medientag am 20. November: Simon Bärtschi (Gesamtleiter BZ/Bund), Lis Borner (Chefredaktorin Audio SRF), Nicola Bomio (Leiter Programm Radio CH Media) und Fredy Bayard (Verleger Gassmann Medien).

Wie sich die Kleinen gegen die Grossen behaupten und den Berner Medienplatz aufmischen wollen, das diskutieren in einer zweiten Runde Marina Bolzli (Hauptstadt), Albina Muhtari (Baba News), Samuel Kaiser (Megafon) und Mark Balsiger (Geschäftsführer Bewegung Courage Civil und Initiant der Kampagne «Rettet den Bund»).

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