Benedict Neff wird neuer Auslandchef der NZZ
Der bisherige NZZ-Feuilletonchef, Benedict Neff, übernimmt per 1. März 2025 die Leitung des Auslandressorts. Er folgt damit auf Peter Rásonyi, der künftig ein strategisches Projekt zur weiteren Internationalisierung der NZZ verantwortet.

In seiner neuen Position soll der 41-jährige Benedict Neff die Auslandberichterstattung strategisch weiterentwickeln und die Position der NZZ als «unverzichtbare Stimme für fundierte Analysen und Einordnungen» weiter stärken, schreibt das Medienunternehmen in einer Mitteilung. «Benedict gehört zu den führenden publizistischen Kräften der jüngeren Generation. Unter seiner Leitung hat das Feuilleton der NZZ seinen Ruf als führende Stimme im kulturellen und intellektuellen Diskurs gefestigt», sagt Eric Gujer, Chefredaktor der NZZ. «Mit seiner journalistischen Expertise und seinem strategischen Weitblick ist er die ideale Besetzung, um die Auslandberichterstattung der NZZ auf höchstem Niveau fortzuführen und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln.»
Benedict Neff bringt umfassende journalistische Erfahrung und ein tiefes Verständnis für internationale Zusammenhänge mit. Nach seinem Studium der Geschichte, Germanistik und Religionswissenschaft an den Universitäten Zürich und Wien begann er 2012 seine journalistische Laufbahn als Medienjournalist. Danach war er als Redaktor für Schweizer Politik und später als Deutschland-Korrespondent für die Basler Zeitung tätig. 2017 wechselte er zur NZZ, zunächst als Redaktor für Nzz.de, dann ab 2018 als politischer Deutschland-Korrespondent. Ab 2020 vertiefte er seine strategischen Fähigkeiten als Chief of Staff im CEO-Office der Axel Springer SE. Seit 2021 leitet er das Feuilleton der NZZ, wo er sich als publizistischer Vordenker und Führungspersönlichkeit etabliert hat.
Die Nachfolge für die Leitung des Feuilletons wird laut Mitteilung in den kommenden Wochen geregelt.
