Augenarzt gründet Verlag
Eine Stiftung über längere Zeit nachhaltig führen: keine einfache Aufgabe. Stiftung. Foundation. «Das Stiftungsbuch» schafft Abhilfe.

Mehr als ein Sachbuch: informativ und motivierend
«Stiftung. Foundation» ist zwar ein Sachbuch: aber keine trockene Lektüre. Reichhaltig illustriert und mit zahlreichen Tipps, motiviert der praktische Leitfaden, sich humanitär zu engagieren. Dabei wird auch ein Blick auf die (Kolonial-)Geschichte, Politik, religiöse Vielfalt und Kultur Togos geworfen. Denn: Entwicklungshilfe in einem fremden Land bedeutet nicht zuletzt, sich mit diesem vertieft auseinanderzusetzen. Hierzu war die schriftstellerische Kooperation mit der ehemals freien Journalistin und Theologin Valeria Sogne hilfreich.
Vom Augenarzt zum Verleger: vielfältig engagiert
Junghardt ging dieses Jahr noch einen Schritt weiter und gründete für sein Erstlingswerk gleich einen Verlag in Ennetbaden (Aargau). Dies, um auch neuen Autorinnen und Autoren eine Stimme zu geben. Junghardt möchte sich «nicht in eine Schublade stecken lassen». Sein Verlag ist offen für Manuskripte aller Genres: «Wir möchten das Beste von allem», resümiert er. Dass ein Augenarzt einen Verlag gründet, mag vielleicht nicht auf der Hand liegen. Junghardt hatte jedoch schon immer eine Ader für Abenteuer. So engagierte er sich bereits in medizinischen Projekten in Indien und Mexiko. Und: Als stolzer Besitzer zweier Augenarztpraxen in Baden und als Stiftungspräsident, liegt ihm das Unternehmertum im Blut. Der Verlag besteht aus: Valeria Sogne, Verlagsassistentin, sowie aus einem gut eingespielten Team aus Lektorat und Grafik. Der Verlag sei gespannt auf die pluralistische Vielfalt an Buchprojekten, die da kommen mag.
