Acht Schweizer im Rennen um den erstmals vergebenen «AppArtAward»

Das Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe ZKM sucht digitale Kunst für die Hosentasche: Für den «AppArtAward» bewarben sich 93 Teilnehmer aus 14 Ländern mit künstlerischen Softwareanwendungen für Smartphones und Tablet-PCs. Auch acht Schweizer sind im Rennen.

Bei diesem Wettbewerb handelt es sich um die weltweit ersten «AppArtAwards». Dies teilte das ZKM am Montag mit. Angesprochen waren Softwareprogrammierer, Künstler und ganz allgemein App-Fans mit kreativen Ideen.

Der jüngste Schweizer Teilnehmer etwa, der siebzehn Jahre alte Michael Wong aus Rudolfstetten AG, entwickelte eine App namens «School Helper». Sie ermöglicht Schülern und Lehrern, ihren Schulalltag besser zu strukturieren, indem sie damit beispielsweise Stundenpläne und Notenübersichten, Termine für Prüfungen und Notizen erstellen können. Auch ein bekannter Westschweizer Künstler beteiligte sich am Wettbewerb: Hervé Graumann.

Die weiteren Schweizer Bewerber sind Ted Davis aus Basel, Patrick Keller aus Lausanne, Patrick Juchli aus Berlin, Benjamin Sommerhalder und Ramakrishnan Chandrasekhar aus Zürich und Beat Suter aus Wettingen.

Am 8. Juli werden Preise in drei Kategorien vergeben: der technische Innovationspreis, der künstlerische Innovationspreis (jeweils 10'000 Euro) sowie ein mit 5‘000 Euro dotierter Nachwuchspreis für Teilnehmer unter 18 Jahren. Bewertet werden die einzelnen Anwendungen unter anderem nach Interaktivität und Kreativität, Design, Usability sowie technischer Komplexität und dem künstlerischen Gesamteindruck.
 

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