20 Minuten verabschiedet sich von Print und startet in die digitale Zukunft

Nach 26 Jahren liegt die gedruckte Ausgabe von 20 Minuten zum letzten Mal in den blauen Boxen. Die reichweitenstärkste digitale Medienmarke der Schweiz würdigt den Abschied mit einer Sonderausgabe und fokussiert künftig vollständig auf digitale Kanäle.

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Die letzte Printausgabe von 20 Minuten würdigt 26 Jahre Medienrevolution. Quelle: zvg

Heute erscheint 20 Minuten zum letzten Mal in gedruckter Form. Die Pendlerzeitung, die im Dezember 1999 eine echte Medienrevolution in der Schweiz startete, endet ihre Print-Ära mit einer Sonderausgabe. Diese würdigt nicht nur die 26-jährige Geschichte, sondern gibt auch einen Ausblick auf die digitale Zukunft der Medienmarke.

Prominente Stimmen zum Abschied

In der Sonderausgabe kommen zahlreiche prominente Persönlichkeiten zu Wort. Medienminister Albert Rösti erzählt in einem Interview, wie er 20 Minuten zum ersten Mal wahrgenommen und schätzen gelernt hat. SBB-Chef Vincent Ducrot äussert sich zur langjährigen Partnerschaft mit der Pendlerzeitung. Darüber hinaus hat die Redaktion Stimmen von CEOs, Sportlerinnen, Prominenten und dem Publikum eingefangen, die ihre Wünsche für die eingeläutete digitale Ära formulieren.

Ergänzt wird die Sonderausgabe mit berührenden Geschichten aus der Community, die nach einer Story entweder richtig durchgestartet sind oder eine Welle der Solidarität erfahren haben. Ein Essay zur Geschichte der Medienrevolution ordnet die Bedeutung von 20 Minuten für die Schweizer Medienlandschaft ein.

Kultobjekt Boxen finden neue Heimat

Die ikonischen blauen Zeitungsboxen, die seit 1999 zum Stadtbild der Schweizer Städte gehören, erhalten eine würdige Nachnutzung. Einige Exemplare kommen ins Landesmuseum sowie ins Museum für Kommunikation in Bern. Zudem präsentiert die Sonderausgabe im Rahmen eines Boxenwettbewerbs die besten und witzigsten Ideen, wie die Boxen weiterverwendet werden können. Die übrigen Boxen werden zeitnah zurückgebaut und weitergegeben oder rezykliert.

Vollumfängliches digitales Angebot

20 Minuten setzt künftig voll auf die digitalen Kanäle, die laufend um weitere Angebote erweitert werden. Bereits seit Oktober 2025 präsentieren sich App und Webversion in frischem Design und mit neuen Funktionalitäten. Der E-Mail-Newsletter «Start Smart» sorgt für einen kurzen Nachrichtenüberblick am Morgen. Die Pendlerinnen und Pendler begleitet 20 Minuten mit der Präsenz auf den grossen digitalen Screens an den Bahnhöfen und in mehreren Verkehrsbetrieben weiterhin auf dem Arbeitsweg. Selbstverständlich ist 20 Minuten auch auf den sozialen Medien und WhatsApp präsent.

Bernhard Brechbühl, CEO 20 Minuten Gruppe, blickt optimistisch in die Zukunft: «Am Anfang unserer Erfolgsgeschichte stand unsere einzigartige Pendlerzeitung, die 1999 eine echte Medienrevolution in der Schweiz startete. Es gelang uns rasch, auch zur reichweitenstärksten digitalen Medienmarke in allen Landesteilen zu werden. Damit starten wir aus der Pole Position in die neue, digitale Ära. Nach der Erneuerung von Markenauftritt und App im Herbst arbeiten wir an weiteren Innovationen für unsere Nutzerinnen und Nutzer und für den Werbemarkt, die wir im 2026 lancieren werden. So weh der Abschied von unserer Pendlerzeitung nach 26 Jahren tut: Wir freuen uns auf die digitale Zukunft mit unserer Community und unseren Kunden.»

Die 20 Minuten Gruppe ist Teil der TX Group und umfasst die News-Medien 20 Minuten, 20 Minutes und lematin.ch, das Digitalradio Goat Radio sowie die Beteiligungen Tio/20 Minuti im Tessin und L’essentiel in Luxemburg.

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