Zwei Drittel für Verbot der Tabakwerbung

67 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer sprechen sich für ein allgemeines Tabakwerbeverbot aus. 78 Prozent befürworten strenge Regeln für Tabak- und Nikotinprodukte wie E-Zigaretten, Iqos oder Kautabak. Dies zeigt eine Umfrage der Lungenliga.

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Die Akzeptanz gehe durch alle Landes- und Bevölkerungsteile, teilte die Lungenliga am Montag mit.

An erster Stelle nannten 47 Prozent der Befragten als Grund für ein Verbot die Ablehnung von Werbung für gesundheitsgefährdende Produkte und Suchtmittel. 27 Prozent nannten den Jugendschutz. Jugendliche seien besonders suchtgefährdet. An dritter Stelle mit 18 Prozent Nennungen stehen die Gesundheitskosten.

70 Prozent der Befragten sprachen sich dafür aus, dass Tabakproduzenten das Sponsoring von Kultur- und Sportanlässen verboten werden müsste. Genau dort würden Jugendliche als Zielpublikum angesprochen.

Im Auftrag der Lungenliga Schweiz befragte die Firma LeeWas zwischen dem 15. und 30. September 2020 Menschen in der ganzen Schweiz.

Die Lungenliga veröffentlichte ihre Umfrage im Hinblick auf die Sitzung der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates (SGK-N) vom Donnerstag und Freitag. Die SGK-N beugt sich neben der Volksinitiative «Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung» über verschiedene andere Vorlagen zu dem Themenkreis. So geht es etwa um ein Gesetz für den Verkauf des Kautabaks Snus. (SDA)

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