Zum Festhalten
Manchmal weiss man wirklich nicht, wohin mit seinen Händen. Entweder man verschränkt seine Arme, faltet die Hände zusammen (zum Gebet?) oder steckt abwechslungsweise die eine und die andere Hand in die Hosentasche.
Manchmal weiss man wirklich nicht, wohin mit seinen Händen. Entweder man verschränkt seine Arme, faltet die Hände zusammen (zum Gebet?) oder steckt abwechslungsweise die eine und die andere Hand in die Hosentasche.Besonders in Talk Shows ist diese Orientierungslosigkeit gut zu beobachten, bei denen über ernste und meist politische Themen diskutiert wird – oder an Apéros, wenn der Smalltalk nicht so richtig in Schwung und die Sätze ins Stottern kommen. Kaum fallen jedoch die Hüllen, löst sich aber dieses Problem wie von selbst. Jean Paul Gaultier und die Herren Dolce & Gabbana machen vor, wo sich männliche Hände besonders wohl fühlen. Vorausgesetzt, die Grösse stimmt, und es bedarf nicht zweier Hände für eine Seite. Glücklicherweise haben Frauen grazilere Hände. Denn wo diese sich im Gegenzug zur männlichen Platzierung am liebsten festhalten, dürfte ja wohl klar sein. (ck)
