Verzicht auf die Post
Distribution K-Group hilft bei der Suche nach Alternativen.
Distribution K-Group hilft bei der Suche nach Alternativen.Parallel zur Initiative der Zeitungsverleger, mit Bundesgeldern den Pressevertrieb zu subventionieren, arbeitet eine verbandsinterne Arbeitsgruppe an einem Konzept für eine günstigere Alternative zur Post. «Bis Ende Jahr sollte relativ viel stehen», sagt der neue Verlegerpräsident Hanspeter Lebrument, der das Verbandsdepartement Distribution leitet. Erstmals bestätigt er, dass neben Verlagen und Frühzustellfirmen auch die K-Group in das Projekt eingebunden ist. Letztere wollte bisher weder eine Beteiligung bestätigen noch über einen Hauszustellversuch im Zürcher Oberland berichten. Jene Erfahrungen fliessen jedoch in das Projekt ein. Lebrument betont, dass noch offen sei, ob man künftig auf die Post verzichten wird oder ob diese weiterhin – etwa bei der Verteilung in entlegenen Orten – zum Zug kommt. «Sicher ist aber, dass es eine Alternative zum heutigen System geben wird.» (mk)
