Überholter Führerkult
Aufgefallen Der Arbeitsmarkt ist das gesellschaftliche Schlachtfeld unserer Postmoderne. Niemand weiss das besser als unsere leid- und hartzgeprüften nördlichen Nachbarn.
Stellenanzeiger Der Arbeitsmarkt ist das gesellschaftliche Schlachtfeld unserer Postmoderne. Niemand weiss das besser als unsere leid- und hartzgeprüften nördlichen Nachbarn.Stellenanzeiger Der Arbeitsmarkt ist das gesellschaftliche Schlachtfeld unserer Postmoderne.Niemand weiss das besser als unsere leid- und hartzgeprüften nördlichen Nachbarn. Und keiner weiss diesen Tatbestand gravitätischer zu illustrieren als die notorisch geschichtsbewusste Frankfurter Allgemeine. Mit diesem Ölschinkeninserat für ihren wie überall serbelnden Stellenmarkt hat sich die Zeitung für Deutschland allerdings selbst übertroffen. Vorgestrig ist bereits der implizite Aufruf ans bildungsbürgerliche Zielpublikum zum heiteren Historienraten (Ist das nun Waterloo oder nicht doch Trafalgar?). Noch antiquierter und peinlicher wirkt freilich die Palm-bewehrte Business-Amazone im Gianna-Nannini-Look. Denn beides – die Italo-
Rockerin wie der Deux-Pièce-Feminismus – sind Relikte aus den «Roaring Eighties». Und bekanntlich ist nichts älter als der Trend von gestern. Aber was tut man(n) nicht alles, damit Führerfiguren im einschlägig vorbelasteten Deutschland wieder salonfähig werden.
(oc)
Rockerin wie der Deux-Pièce-Feminismus – sind Relikte aus den «Roaring Eighties». Und bekanntlich ist nichts älter als der Trend von gestern. Aber was tut man(n) nicht alles, damit Führerfiguren im einschlägig vorbelasteten Deutschland wieder salonfähig werden.
(oc)
