Tagi wartet mit Zusatzgeschäft
Verlage Was immer mehr europäische Zeitungshäuser als einen Ausweg aus der Branchenstrukturkrise sehen, ist in der Schweiz noch kein Thema.
Verlage Was immer mehr europäische Zeitungshäuser als einen Ausweg aus der Branchenstrukturkrise sehen, ist in der Schweiz noch kein Thema.Auch der Tages-Anzeiger folgt vorerst nicht dem Business-Beispiel seines deutschen Vertriebs- und Anzeigenpartners. Dabei wird die Süddeutsche Zeitung mit ihren redaktionell begleiteten Buch- und CD-Reihen dieses Jahr bereits um die 30 Millionen Euro umsetzen (siehe Seite 21).Tagi-Verlagsleiterin Maili Wolf nennt auf Anfrage drei Gründe für die Zurückhaltung: eine zu geringe Grösse des Schweizer Markts für solch ein Massengeschäft, doppelte Portokosten im Vergleich zu Deutschland und andere interne Prioritäten. «Vor der Eröffnung neuer Baustellen wollen wir erstmal unsere Hausaufgaben beenden.» Seitens der Chef- und
Kulturredaktion gebe es indes «keine grundsätzlichen Vorbehalte» gegen solcherlei Aktivitäten, weshalb sich Nebengeschäftsfelder prinzipiell jederzeit beackern liessen.
Von allfälligen Zusatzgeschäften verspricht sich Tagi-Verlagsleiterin Maili Wolf jedoch ohnehin nur einen Image- und keinen Umsatz- oder gar Auflagengewinn.
(oc)
Kulturredaktion gebe es indes «keine grundsätzlichen Vorbehalte» gegen solcherlei Aktivitäten, weshalb sich Nebengeschäftsfelder prinzipiell jederzeit beackern liessen.
Von allfälligen Zusatzgeschäften verspricht sich Tagi-Verlagsleiterin Maili Wolf jedoch ohnehin nur einen Image- und keinen Umsatz- oder gar Auflagengewinn.
(oc)
