SWA will am 22. Mai «offen informieren»
SWA-Vorstand räumt «Lücken bei der internen Information» ein
SWA-Vorstand räumt «Lücken bei der internen Information» einDieser Tage erhielten alle Mitglieder des Schweizer Werbeauftraggeberverbandes (SWA) zwei Mal Post von ihrem Präsidenten Gérard Stalder. Darin kündigte Stalder die Einberufung einer ausserordentlichen Generalversammlung (GV) auf den 22. Mai an. Bis Redaktionsschluss lag allerdings noch keine Traktandenliste vor. 24 SWA-Mitglieder hätten die ausserordentliche GV gewünscht, weil sie mit der Absetzung des bisherigen Geschäftsführers Fredi Schwab und der Ernennung seines Nachfolgers Jürg Siegrist nicht einverstanden seien und umfassende Informationen wünschten (siehe auch WW 16/02 und Seite 26 dieser Ausgabe).Stalder räumte «Lücken in unserer internen Informationspolitik» ein und erklärte sich zu einer offenen Information bereit. Gleichzeitig steckt er die Grenzen des erhofften «konstruktiven Dialogs» klar ab: Der Vorstand sei «nicht bereit, auf seinen Entscheid, die Geschäftsführung des Verbandes in neue Hände zu legen, zurückzukommen.» Die Wahl der Geschäftsführung falle in die alleinige Kompetenz des Vorstandes, weshalb der dagegen eingereichte Rekurs «nichtig» sei.
Ein SWA-Mitglied, das den Rekurs mitgetragen hatte, war Fritz Zimmermann, Leiter Media bei den SBB. Was sagt er zum bereits eingeschränkten Spielraum? Seine Antwort ist kurz: «Das Wichtigste ist, dass es eine ausserordentliche GV gibt. Auf den Rest gehe ich nicht ein. On verra!» (mk)
Ein SWA-Mitglied, das den Rekurs mitgetragen hatte, war Fritz Zimmermann, Leiter Media bei den SBB. Was sagt er zum bereits eingeschränkten Spielraum? Seine Antwort ist kurz: «Das Wichtigste ist, dass es eine ausserordentliche GV gibt. Auf den Rest gehe ich nicht ein. On verra!» (mk)
