Schnell, locker, Fedex
Mit neuen und völlig überdrehten Storys lenkt die US-Firma von ihrem USP ab
Mit neuen und völlig überdrehten Storys lenkt die US-Firma von ihrem USP abVon Thérèse Balduzzi Tempo und Slapstickhumor sind schon lange das Markenzeichen der Fedex-Werbung in Amerika. In der neuesten Kampagne von BBDO, New York, stehen schnelle Dialoge im Mittelpunkt. Jeder der fünf Spots dreht sich um eine unterschiedliche Dienstleistung von Fedex.
Verlässlichkeit ist ein Teil des Brandimages von Fedex. Mit ihrer neuen Kampagne unterstreicht die Firma mit Hauptsitz in Memphis, Tennessee, diese Eigenschaft und will das Vertrauen auf seine weniger bekannten Dienstleistungen ausdehnen. In jedem Spot wird eine davon thematisiert. In einem geht es um den Onlineservice, über den man die ganze Abfertigung von Paketen erledigen kann. In einem weiteren um die Fedex-Briefkästen, die in amerikanischen Städten an strategischen Orten, in Geschäftshäusern und neuerdings sogar in Postgebäuden aufgestellt sind. Weitere handeln vom billigeren Fedex-Ground-Transport oder von den ebenfalls neuen, längeren Öffnungszeiten der Fedex-Filialen.
Die 30 Sekunden langen Spots sind als Dialoge inszeniert, in denen ein von Fedex begeisterter Büroangestellter jeweils einem Kollegen eine Anekdote erzählen will, in der Fedex die rettende Rolle spielt. Sein Gegenüber stellt jedoch dauernd Fragen zu Details, die von der Geschichte ablenken.
Bei «Saturday Night Live» ganz gut hingeguckt
In einem Spot etwa geht es um eine Frau, deren Auto von Bankräubern gestohlen wurde, just in dem Moment als sie zur Fedex-Abgabstelle fahren wollte. Dank eines Fedex-Briefkastens auf der anderen Strassenseite gelangte das Paket trotzdem ohne Umwege zu Fedex. Der Zuhörer interessiert sich jedoch mehr dafür, wie die maskierten Räuber durch die Strümpfe sehen konnten. «You don’t get the point» ist deshalb jeweils der wiederkehrende Satz in den Spots. Da die zwei stets aneinander vorbeireden, folgt die Tagline «Don’t worry. There’s Fedex for that.» Die schnellen, komischen Dialoge erinnern an die Sketches von «Saturday Night Live».
In einem weiteren Spot erzählt ein Darsteller von der Geburtstagsparty in einer Speditionsabteilung, bei der alle Mitarbeiter mit einer Ausnahme an einer Lebensmittelvergiftung litten. Dank des Onlineservices von Fedex konnte der Zurückgebliebene jedoch die ganze Ladung Post alleine bewältigen. Wieder interessiert sich der Zuhörer nur dafür, welche Nahrungsmittel zur Vergiftung geführt haben.
In «Hogan’s Heroes» vergisst ein junger Unternehmer wegen eines Marathons der gleichnamigen Fernsehsendung beinahe, ein Paket abzuschicken, kann es aber dank der neuen Öffnungszeiten der Fedex-Filialen doch noch rechtzeitig wegspedieren. In «She wore white» schafft es der unterschätzte Schwiegersohn seinen Schwiegervater zu beeindrucken, weil er als billige Lösung den Grundtransport von Fedex vorschlägt. Im Letzten geht es um Bowlingtaschen, die plötzlich Mode wurden und über Nacht nach Italien exportiert werden mussten.
Die Terrorattacken haben das Spotbudget arg strapaziert
Zwei der Spots mussten nach den Terroranschlägen auf Amerika nochmals abgedreht werden: Die unter Lebensmittelvergiftung leidenden Büroangestellten wurden ursprünglich mit viel Sirenengeheul ins Krankenhaus gebracht. In der veränderten Version rennen sie auf die Toilette. Den Bankräubern rennen keine Polizisten mehr nach, stattdessen fliehen sie in Zeitlupe in einer Wolke von Geldscheinen. Copywriter und AD für die Spots war der Freelancer Ernest Lupinacci. Regie führte Joe Pytka.
Verlässlichkeit ist ein Teil des Brandimages von Fedex. Mit ihrer neuen Kampagne unterstreicht die Firma mit Hauptsitz in Memphis, Tennessee, diese Eigenschaft und will das Vertrauen auf seine weniger bekannten Dienstleistungen ausdehnen. In jedem Spot wird eine davon thematisiert. In einem geht es um den Onlineservice, über den man die ganze Abfertigung von Paketen erledigen kann. In einem weiteren um die Fedex-Briefkästen, die in amerikanischen Städten an strategischen Orten, in Geschäftshäusern und neuerdings sogar in Postgebäuden aufgestellt sind. Weitere handeln vom billigeren Fedex-Ground-Transport oder von den ebenfalls neuen, längeren Öffnungszeiten der Fedex-Filialen.
Die 30 Sekunden langen Spots sind als Dialoge inszeniert, in denen ein von Fedex begeisterter Büroangestellter jeweils einem Kollegen eine Anekdote erzählen will, in der Fedex die rettende Rolle spielt. Sein Gegenüber stellt jedoch dauernd Fragen zu Details, die von der Geschichte ablenken.
Bei «Saturday Night Live» ganz gut hingeguckt
In einem Spot etwa geht es um eine Frau, deren Auto von Bankräubern gestohlen wurde, just in dem Moment als sie zur Fedex-Abgabstelle fahren wollte. Dank eines Fedex-Briefkastens auf der anderen Strassenseite gelangte das Paket trotzdem ohne Umwege zu Fedex. Der Zuhörer interessiert sich jedoch mehr dafür, wie die maskierten Räuber durch die Strümpfe sehen konnten. «You don’t get the point» ist deshalb jeweils der wiederkehrende Satz in den Spots. Da die zwei stets aneinander vorbeireden, folgt die Tagline «Don’t worry. There’s Fedex for that.» Die schnellen, komischen Dialoge erinnern an die Sketches von «Saturday Night Live».
In einem weiteren Spot erzählt ein Darsteller von der Geburtstagsparty in einer Speditionsabteilung, bei der alle Mitarbeiter mit einer Ausnahme an einer Lebensmittelvergiftung litten. Dank des Onlineservices von Fedex konnte der Zurückgebliebene jedoch die ganze Ladung Post alleine bewältigen. Wieder interessiert sich der Zuhörer nur dafür, welche Nahrungsmittel zur Vergiftung geführt haben.
In «Hogan’s Heroes» vergisst ein junger Unternehmer wegen eines Marathons der gleichnamigen Fernsehsendung beinahe, ein Paket abzuschicken, kann es aber dank der neuen Öffnungszeiten der Fedex-Filialen doch noch rechtzeitig wegspedieren. In «She wore white» schafft es der unterschätzte Schwiegersohn seinen Schwiegervater zu beeindrucken, weil er als billige Lösung den Grundtransport von Fedex vorschlägt. Im Letzten geht es um Bowlingtaschen, die plötzlich Mode wurden und über Nacht nach Italien exportiert werden mussten.
Die Terrorattacken haben das Spotbudget arg strapaziert
Zwei der Spots mussten nach den Terroranschlägen auf Amerika nochmals abgedreht werden: Die unter Lebensmittelvergiftung leidenden Büroangestellten wurden ursprünglich mit viel Sirenengeheul ins Krankenhaus gebracht. In der veränderten Version rennen sie auf die Toilette. Den Bankräubern rennen keine Polizisten mehr nach, stattdessen fliehen sie in Zeitlupe in einer Wolke von Geldscheinen. Copywriter und AD für die Spots war der Freelancer Ernest Lupinacci. Regie führte Joe Pytka.
