Schärfer und boulevardiger

Blick Zum definitiven Formatwechsel startet Ringiers Boulevardblatt mit einem punktuellen Redesign.

Blick Zum definitiven Formatwechsel startet Ringiers Boulevardblatt mit einem punktuellen Redesign.Ab dem 14. Juni beginnen Aufmachergeschichten auf der Blick-Front nur noch mit einem Titel und einem Bild samt Legende. Gegebenenfalls kommt noch ein Lead hinzu. Damit hat es sich. Die eigentlichen Artikel folgen ab Seite 2. Auch die Anrissboxen, die auf die Zeitungsteile Aktuell, Service und Sport verweisen, beschränken sich auf einen Titel mit Seitenverweis – nichts Kleingedrucktes mehr. Selbst der Käfer wird von der Front verbannt. Insgesamt kommt nun die erste BlickSeite im Tabloidformat leichter, luftiger und übersichtlicher daher (siehe Seite 15).Generell erhalten die Bilder mehr Platz, was nicht zuletzt für den Sportteil gilt, der mit einem starken Auftakt im Heftinnern daherkommt. Insgesamt muss die Seitenkomposition und damit auch die Themenwahl nach neuen Gesichtspunkten erfolgen. «Die Gewichtung wird sicher noch schärfer», sagt Chefredaktor Werner De Schepper. «Der Blick wird noch boulevardiger», ergänzt Bernhard Weissberg, Leiter Zeitungen bei Ringier.
Die Dreiteilung der Zeitung bleibt bestehen, wobei der mittlere Teil gemäss De Schepper «einen massiven Ausbau» erfährt: Er enthält neu eine tägliche Musikseite, einen täglichen Click-Blick zu Unterhaltungselektronik, Computer, Internet und Mobile, dann auch Rubriken zu diversen Lifestyle-Themen.
Das neue Blick-Layout stellt keinen Bruch mit der Vergangenheit dar, die Anpassung erfolgt sanft und bei Ringier inhouse, die Basis bleibt erkennbar: das Design, das Kurt Schwerzmann vor einem Jahr gestaltet hatte. Begleitet wird der Neuauftritt von einer Inseratekampagne der Agentur GGK.
Markus Knöpfli

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