Post-Förderpreis erstmals im Winter vergeben

Erstmals fördert der Post-Förderpreis auch Winterwanderwege. Die Preisträger: die Gemeinde Lenk und die Sesselbahn Feldis.

Wandern hat sich längst als beliebte Winteraktivität etabliert. Rund 1,5 Millionen Menschen nutzen die rund 6000 Kilometer signalisierter Winterwanderwege und Schneeschuhrouten in der Schweiz. Um die Signalisation zu verbessern, wird der Post-Förderpreis 2024 erstmals auch im Winter vergeben.

Die Preisträger der ersten Winteredition sind die Gemeinde Lenk im Berner Oberland und die Sesselbahn und Skilifte Feldis AG in Graubünden. Die Gemeinde Lenk optimiert mit den Fördermitteln die Markierung des 9,5 Kilometer langen Rundwanderwegs Lenk–Simmenfälle, der mit geringer Steigung auch für Familien geeignet ist. In Feldis werden dank des Preises die bestehenden provisorischen Markierungen auf der Panorama-Winterroute Mutta durch moderne, normgerechte Wegweiser ersetzt.

«Eine verlässliche Signalisation ist essenziell», betont Dario Herrmann, Fachspezialist Live-Kommunikation bei der Post. Sie trage nicht nur zur sicheren Orientierung der Wandernden bei, sondern schütze auch die Natur und Wildtiere vor Störungen. Die Auswahlkriterien für den Preis umfassen unter anderem die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Schneesicherheit und die Einhaltung der offiziellen Qualitätsmerkmale der Schweizer Wanderwege.

Mit der Erweiterung auf Winterwanderwege setzt die Post ein klares Zeichen für die nachhaltige Entwicklung dieser sanften Wintersportalternative.

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