Nur für coole Jungs
Getränkemarkt JWT+H+F wirft für Diageo mit Smirnoff Black Ice ein neues Premix-Getränk auf den Schweizer Markt und bastelt dazu Collagen.
Getränkemarkt JWT+H+F wirft für Diageo mit Smirnoff Black Ice ein neues Premix-Getränk auf den Schweizer Markt und bastelt dazu Collagen.Smirnoff Red Ice, Bacardi Breezer oder Campari Mixx sind nur einige der über 50 verschiedenen Alcopops. Und jedes Jahr kommen neue Mixdrinks auf den Markt. Kein Wunder: Seit der Einführung der Einheitssteuer auf in- und ausländische Alkoholika 1999, explodiert das Geschäft. 2000 wanderten noch 1,7 Millionen Bouteillen über den Tresen, für 2002 schätzt die Eidgenössische Alkoholverwaltung den Konsum von Alcopops gar auf 40 Millionen Flaschen. Ursprünglich sollten Ready-to-drink-Getränke – kurz RTDs – dem Biermarkt Konsumenten abjagen: Zielgruppe waren (und sind) vorwiegend junge, männliche Erwachsene. Marktforschungen haben aber ergeben, dass die Designer-drinks auf Grund ihres meist süsslichen Geschmacks hauptsächlich von Frauen und Jugendlichen konsumiert werden.
Das will der internationale Getränkekonzern Diageo nun ändern. Speziell für die Kernzielgruppe der 18- bis 25-jährigen Männer hat das Unternehmen Smirnoff Black Ice geschaffen. Es zeichnet sich durch ein schwarzes Flaschendesign und die klare Flüssigkeit aus. Diese wird eher mit dem Geschmack reinen Wodkas als einem süsslichen Mix assoziiert.
Handgeklebte Unikat-Collagen
Der neue Smirnoff-Mix, von dem sich Diageo einen Imagetransfer auf die gesamte Marke erhofft, soll nun mit einem nationalen Auftritt von JWT+Hofstetter+Fabrikant (JWT+ H+F) eingeführt werden. Entsprechend dem Produktebranding präsentieren sich auch die Kampagnen-Sujets im wahrsten Sinne des Wortes maskulin-cool: Schwarz und Blau-Grau sind die vorherrschenden Farben. Passend dazu der Claim «Cool is not cold enough». Entstanden sind die Visuals nicht am PC: Die Kreativen haben die Collagen von Hand geklebt und eingescannt.
JWT+H+F-Beraterin Manuela Zwald erklärt dazu: «Wir zielen in eine künstlerische Richtung, weg von der reinen Produktewerbung.» Mit der kühlen Umsetzung reiht sich die im Maag-Areal domizilierte Agentur in die Reihe der Werbeschaffenden, die den Spagat zwischen Werbeidee und gesetzlichen Auflagen gemeistert haben – denn auch Alcopops fallen gesetzlich unter die Rubrik Spirituosen.
Klebearbeit von JWT+H+F: Smirnoff-Anzeigen-Collage.
Simone Keller
Das will der internationale Getränkekonzern Diageo nun ändern. Speziell für die Kernzielgruppe der 18- bis 25-jährigen Männer hat das Unternehmen Smirnoff Black Ice geschaffen. Es zeichnet sich durch ein schwarzes Flaschendesign und die klare Flüssigkeit aus. Diese wird eher mit dem Geschmack reinen Wodkas als einem süsslichen Mix assoziiert.
Handgeklebte Unikat-Collagen
Der neue Smirnoff-Mix, von dem sich Diageo einen Imagetransfer auf die gesamte Marke erhofft, soll nun mit einem nationalen Auftritt von JWT+Hofstetter+Fabrikant (JWT+ H+F) eingeführt werden. Entsprechend dem Produktebranding präsentieren sich auch die Kampagnen-Sujets im wahrsten Sinne des Wortes maskulin-cool: Schwarz und Blau-Grau sind die vorherrschenden Farben. Passend dazu der Claim «Cool is not cold enough». Entstanden sind die Visuals nicht am PC: Die Kreativen haben die Collagen von Hand geklebt und eingescannt.
JWT+H+F-Beraterin Manuela Zwald erklärt dazu: «Wir zielen in eine künstlerische Richtung, weg von der reinen Produktewerbung.» Mit der kühlen Umsetzung reiht sich die im Maag-Areal domizilierte Agentur in die Reihe der Werbeschaffenden, die den Spagat zwischen Werbeidee und gesetzlichen Auflagen gemeistert haben – denn auch Alcopops fallen gesetzlich unter die Rubrik Spirituosen.
Klebearbeit von JWT+H+F: Smirnoff-Anzeigen-Collage.
Simone Keller
