News: Aargau fordert Gegenrecht für seine Radiosender
Der Aargauer Regierungsrat will einer Erweiterung des Konzessionsgebietes der Zürcher Sender Radio 24 und Radio Z bis nach Baden
Der Aargauer Regierungsrat will einer Erweiterung des Konzessionsgebietes der Zürcher Sender Radio 24 und Radio Z bis nach BadenNews Aargau fordert Gegenrecht für seine Radiosender
nur dann zustimmen, wenn das Aargauer DRS-Regionaljournal und Radio Argovia als Gegenrecht bis in die Stadt Zürich senden dürfen. In seiner Stellungnahme an das Bundesamt für Kommunikation schreibt Landammann Kurt Wernli, dass der Aargauer Regierungsrat den Anträgen um Konzessionserweiterung von Radio 24 und Radio Z im Grundsatz zustimme: «Aus medienpolitischer Perspektive begrüssen wir die Verstärkung der Konkurrenz.» Aus staatspolitischen Überlegungen müsste aber auch aargauisches Radio in der Stadt Zürich empfangbar sein. Nur so sei die Versorgung der rund 40000 nach Zürich pendelnden Aargauer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger mit Informationen zur Politik und zur Wirtschaft ihres Wohnkantons gewährleistet.
Bundesrat verbietet Teleclub den Einsatz von Kirchs d-Box Die Teleclub AG darf die d-Box, einen Decoder für digitales Fernsehen, in der Schweiz definitiv nicht einsetzen. Der Bundesrat hat eine Beschwerde von Teleclub gegen einen Entscheid des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) abgewiesen. Die von der deutschen Kirch-Gruppe, die 40 Prozent an der Teleclub AG hält, entwickelte d-Box dient zur Entschlüsselung von codierten TV-Programmen. Sie versteht jedoch nur ein Verschlüsselungssystem – wer anders verschlüsselte Programme empfangen will, braucht eine zweite Box. Im November 1999 beschloss deshalb das Uvek mit Blick auf die Meinungsvielfalt, dass der Teleclub die d-Box durch ein Gerät ersetzen müsse, das beliebige Codiersysteme verwenden kann. Der Bundesrat unterstützt dieses Urteil. Der Einsatz der d-Box gefährde die Angebots- und Meinungsvielfalt sowie den Integrationsauftrag des Fernsehens, heisst es in einer Medienmitteilung. Würde die d-Box zugelassen, so könnten Teleclub-Abonnenten insbesondere anderssprachige Programme nur empfangen, wenn diese Lizenzverträge mit der Kirch-Gruppe abschlössen, meint das Uvek weiter.
AZ und ZT gründen gemeinsamen Zeitungsvertrieb
Die Verlage Aargauer Zeitung (AZ) und Zofinger Tagblatt (ZT) wollen gemeinsam mit
der Zustell- und Vertriebsorganisation AG (Zuvo), Zürich, eine neue Vertriebsgesellschaft gründen. Die AZ Vertriebs AG soll ihre Tätigkeit am 3. Januar 2002 aufnehmen. Bisher erfolgte die Frühzustellung der AZ und des ZT im Kanton Aargau zum Teil durch die Post. Im östlichen Kantonsteil führt die AZ seit Jahren eine eigene Vertriebsorganisation, das Zofinger Tagblatt wurde ausschliesslich durch die Post verteilt. Beide Verlage werden ihre Frühzustellungsverträge mit der Post per 31. Dezember auslaufen lassen. Die bisherige Vertriebsorganisation der AZ wird in die AZ Vertriebs AG integriert, und sämtliche Verträger sollen übernommen werden. Zusätzlich werden rund 300 neue Verträger angestellt. Die AZ Vertriebs AG biete der Post Hand zur Übernahme von deren Verträgerpersonal, heisst es in einer Mitteilung. Die Geschäftsführung der AZ Vertriebs AG übernimmt Bruno Haller, der bereits bisher den Zeitungsvertrieb der AZ geleitet hat.
Gruntz feiert bei der Publimag AuferstehungNeues Leben für Gruntz: Das Jugendmagazin, das schon mal von 1994 bis 1999 auf dem Zeitschriftenmarkt aufgetaucht ist, wird am 1. November wieder zu neuem Leben erweckt. Inhaltlich setzt Gruntz auf die jugendrelevanten Themata Skate- und Snowboarden, Graffiti, Musik und auf von Lesern verfasste Texte. Das Magazin richtet sich an Deutschschweizer Jugendliche im Alter von 18 bis 20 Jahren und erscheint halbjährlich in einer Auflage von 80000 Exemplaren. Diese werden zum grossen Teil in Schulen und Universitäten und von Hand verteilt. Aufgelegt werde Gruntz nur in 20 ausgewählten Shops, erklärte Stefan Hofer von der Inserateverkaufsfirma Publimag gegenüber der WerbeWoche. Publimag übernimmt die Anzeigenregie des Magazins, das von der Berner Event- und Produktionsfirma Wiseguys hergestellt wird.
nur dann zustimmen, wenn das Aargauer DRS-Regionaljournal und Radio Argovia als Gegenrecht bis in die Stadt Zürich senden dürfen. In seiner Stellungnahme an das Bundesamt für Kommunikation schreibt Landammann Kurt Wernli, dass der Aargauer Regierungsrat den Anträgen um Konzessionserweiterung von Radio 24 und Radio Z im Grundsatz zustimme: «Aus medienpolitischer Perspektive begrüssen wir die Verstärkung der Konkurrenz.» Aus staatspolitischen Überlegungen müsste aber auch aargauisches Radio in der Stadt Zürich empfangbar sein. Nur so sei die Versorgung der rund 40000 nach Zürich pendelnden Aargauer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger mit Informationen zur Politik und zur Wirtschaft ihres Wohnkantons gewährleistet.
Bundesrat verbietet Teleclub den Einsatz von Kirchs d-Box Die Teleclub AG darf die d-Box, einen Decoder für digitales Fernsehen, in der Schweiz definitiv nicht einsetzen. Der Bundesrat hat eine Beschwerde von Teleclub gegen einen Entscheid des Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) abgewiesen. Die von der deutschen Kirch-Gruppe, die 40 Prozent an der Teleclub AG hält, entwickelte d-Box dient zur Entschlüsselung von codierten TV-Programmen. Sie versteht jedoch nur ein Verschlüsselungssystem – wer anders verschlüsselte Programme empfangen will, braucht eine zweite Box. Im November 1999 beschloss deshalb das Uvek mit Blick auf die Meinungsvielfalt, dass der Teleclub die d-Box durch ein Gerät ersetzen müsse, das beliebige Codiersysteme verwenden kann. Der Bundesrat unterstützt dieses Urteil. Der Einsatz der d-Box gefährde die Angebots- und Meinungsvielfalt sowie den Integrationsauftrag des Fernsehens, heisst es in einer Medienmitteilung. Würde die d-Box zugelassen, so könnten Teleclub-Abonnenten insbesondere anderssprachige Programme nur empfangen, wenn diese Lizenzverträge mit der Kirch-Gruppe abschlössen, meint das Uvek weiter.
AZ und ZT gründen gemeinsamen Zeitungsvertrieb
Die Verlage Aargauer Zeitung (AZ) und Zofinger Tagblatt (ZT) wollen gemeinsam mit
der Zustell- und Vertriebsorganisation AG (Zuvo), Zürich, eine neue Vertriebsgesellschaft gründen. Die AZ Vertriebs AG soll ihre Tätigkeit am 3. Januar 2002 aufnehmen. Bisher erfolgte die Frühzustellung der AZ und des ZT im Kanton Aargau zum Teil durch die Post. Im östlichen Kantonsteil führt die AZ seit Jahren eine eigene Vertriebsorganisation, das Zofinger Tagblatt wurde ausschliesslich durch die Post verteilt. Beide Verlage werden ihre Frühzustellungsverträge mit der Post per 31. Dezember auslaufen lassen. Die bisherige Vertriebsorganisation der AZ wird in die AZ Vertriebs AG integriert, und sämtliche Verträger sollen übernommen werden. Zusätzlich werden rund 300 neue Verträger angestellt. Die AZ Vertriebs AG biete der Post Hand zur Übernahme von deren Verträgerpersonal, heisst es in einer Mitteilung. Die Geschäftsführung der AZ Vertriebs AG übernimmt Bruno Haller, der bereits bisher den Zeitungsvertrieb der AZ geleitet hat.
Gruntz feiert bei der Publimag AuferstehungNeues Leben für Gruntz: Das Jugendmagazin, das schon mal von 1994 bis 1999 auf dem Zeitschriftenmarkt aufgetaucht ist, wird am 1. November wieder zu neuem Leben erweckt. Inhaltlich setzt Gruntz auf die jugendrelevanten Themata Skate- und Snowboarden, Graffiti, Musik und auf von Lesern verfasste Texte. Das Magazin richtet sich an Deutschschweizer Jugendliche im Alter von 18 bis 20 Jahren und erscheint halbjährlich in einer Auflage von 80000 Exemplaren. Diese werden zum grossen Teil in Schulen und Universitäten und von Hand verteilt. Aufgelegt werde Gruntz nur in 20 ausgewählten Shops, erklärte Stefan Hofer von der Inserateverkaufsfirma Publimag gegenüber der WerbeWoche. Publimag übernimmt die Anzeigenregie des Magazins, das von der Berner Event- und Produktionsfirma Wiseguys hergestellt wird.
