Mitnahmemöbel sind Müll
Lowe, Zürich, wischt das letzte Staubkorn vom Möbel-Pfister-Image
Lowe, Zürich, wischt das letzte Staubkorn vom Möbel-Pfister-ImageDass es ein Imageproblem gab, erkannte man bei Möbel Pfister bereits gegen Ende der Siebzigerjahre. Ein erster Korrekturversuch der damaligen GGK wurde aber nach kurzer Zeit gestoppt. Danach geriet die Pflege der Marke ob des Aufbaus der Töchter Mobitare und Top Tip etwas in Rückstand. Einen Schwerpunkt der Kommunikation bildet die Modernisierung des Images wieder, seit Lowe Ende 1995 die Betreuung des Etats übernahm.
In der jüngsten Dachkampagne gibt die marktführende Schweizer Einrichtungsmarke, die gemäss NZZ im vergangenen Jahr einen Umsatz von 546,2 Millionen Franken erzielte, den aktuellen Markentarif deutlich durch.
Wenn nämlich das schweizerischste aller Schweizer Einrichtungshäuser plötzlich einer angriffigen Kommunikation den Vorzug vor der bisher gepfleg-ten verhaltenen Selbstdarstellung einräumt, kann man es kaum noch länger als verstaubtes Unternehmen schubladisieren. Insbesondere dann nicht, wenn die Kampagne mit schwedischer Selbstverständlichkeit dem Mitnahmemarkt herzhaft ins Standbein sägt. Seite 10
In der jüngsten Dachkampagne gibt die marktführende Schweizer Einrichtungsmarke, die gemäss NZZ im vergangenen Jahr einen Umsatz von 546,2 Millionen Franken erzielte, den aktuellen Markentarif deutlich durch.
Wenn nämlich das schweizerischste aller Schweizer Einrichtungshäuser plötzlich einer angriffigen Kommunikation den Vorzug vor der bisher gepfleg-ten verhaltenen Selbstdarstellung einräumt, kann man es kaum noch länger als verstaubtes Unternehmen schubladisieren. Insbesondere dann nicht, wenn die Kampagne mit schwedischer Selbstverständlichkeit dem Mitnahmemarkt herzhaft ins Standbein sägt. Seite 10
