Mit Schweizer Schokolade kann niemand leben
Die Erklärung von Bern will auf die Missstände bei der Schokoladenproduktion aufmerksam machen. Umgesetzt hat die Kampagne Pop Up Agency in der Aufstellung Benz/Hofer/Textor.
Gerade zu Ostern erfreut Schweizer Schokolade wieder Millionen von grossen und kleinen Kindern. Die bittere Wahrheit hinter unserer Nationalsüssigkeit kennt indes kaum jemand: In der Produktion des Schoggi-Rohstoffs Kakao sind Kinderarbeit und Menschenrechtsverletzungen immer noch an der Tagesordnung. Dies bestätigt eine aktuelle Studie der Erklärung von Bern (EVB). Die entwicklungspolitische Organisation will deshalb diese Missstände der Schweizer Öffentlichkeit bekannt machen.
Mit unfair produzierter Schweizer Schokolade kann niemand leben: Die Kakaobauern nicht und auch nicht der bekannteste Vertreter der Branche – der Schoggi-Hase. Von Schuldgefühlen und der Gleichgültigkeit der meisten Schokoladenproduzenten in die Lebensmüdigkeit getrieben, zeigt ihm das Schicksal aber einen anderen Weg, der gleichsam in den Aufruf an die Konsumenten mündet: Auf Stop-bad-chocolate.ch kann jeder Teil der weltgrössten fairen Schoggi werden und so ein Zeichen gegen Ausbeutung bei der Schokoladenproduktion setzen.
Die beiden Spots sind bis Ostern im TV und online zu sehen. Flankiert wird die Kampagne durch Facebook-Aktionen sowie den Vertrieb des EVB-Schoggi-Guide, einer Orientierungshilfe mit Firmenranking für den Ostereinkauf.
Verantwortlich bei EVB: Susanne Rudolf (Projektleitung), Andrea Hüsser (Bereichsleitung Konsum). Verantwortlich bei Pop Up Agency: Roli Hofer (Konzept und Art Direction), Samuel Textor (Konzept und Text), Michael Benz (Strategie und Beratung); Agency Producing: Niels Vije; Production Company/Animation Studio: Kompost; Oliver Conrad (Direction & AD); Gian Klainguti (Executive Producer); Sandra Monse (Producer); Adrian Suter (Animation/Compositing); Beate Veth, Ignasi Duelo (3D Artists); Social Media: Serranetga (App Production); Media: Zip Media (TV).




