«Latte ziemlich hoch gelegt»
Was war der wichtigste Grund für einen Relaunch von Tele?
Was war der wichtigste Grund für einen Relaunch von Tele?Klaus Kriesel: Wenn man Marktführer ist, muss man mehr als nur ein Facelifting bieten. Mit dem Relaunch wollen wir in den jüngeren Zielgruppen sehr stark bleiben. Wir haben die Latte ziemlich hoch gelegt, weil das Heft einen europäischen Standard setzen soll. Das war wichtig für die Auswahl der Agentur.Haben Sie auch in der Schweiz gesucht?
Kriesel: Wir haben einen Pitch gemacht mit einer schweizerischen und zwei deutschen Agenturen. Schliesslich haben wir uns für Media Group Berlin entschieden. Die wird vom Österreicher Lukas Kircher geleitet. Seine Agentur hat auch die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung sowie Financial Times Deutschland betreut.
Ist der Relaunch des Tele eine Reaktion auf das neue TR7?
Kriesel: Nein. Unser direkter Konkurrent ist TV Spielfilm, das schon 300000 Leser in der Schweiz findet.
Fühlt sich Tele von Billig-TV-Blättern bedroht?
Kriesel: Nein. Wir müssen einen Vorsprung auf die Konkurrenz haben, damit die Leute kein billigeres Heft kaufen.
Es gibt immer mehr TV-Sender. Auf welche fokussieren Sie?
Kriesel: Die Liste deckt genau ab, was in den meisten Kabelnetzen zu finden ist. Die oft angekündigte Zukunft mit 300 oder mehr Kanälen dürfte nicht so schnell kommen. Unsere Gewichtung ist eine Kombination aus Sehgewohnheit und Marktanteil. Unsere Kernzielgruppe sind die 20- bis 45-Jährigen sowie noch Jüngere, die das Heft sehr intensiv lesen. Trotzdem wollen wir kein Jugendheft daraus machen.
Sie schaffen dank neuen Medien also die Quadratur des Kreises? Kriesel: Es werden alle interessanten Programme vorgestellt. Unsere Leserschaft nutzt sehr aktiv auch die neuen Medien. Der 15-Jährige, der sich für DVD oder Musik-CDs interessiert, findet im neuen Tele genauso seine Infos wie der 60-jährige Filmkenner, der nach Klassikern sucht. (pan)
Kriesel: Wir haben einen Pitch gemacht mit einer schweizerischen und zwei deutschen Agenturen. Schliesslich haben wir uns für Media Group Berlin entschieden. Die wird vom Österreicher Lukas Kircher geleitet. Seine Agentur hat auch die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung sowie Financial Times Deutschland betreut.
Ist der Relaunch des Tele eine Reaktion auf das neue TR7?
Kriesel: Nein. Unser direkter Konkurrent ist TV Spielfilm, das schon 300000 Leser in der Schweiz findet.
Fühlt sich Tele von Billig-TV-Blättern bedroht?
Kriesel: Nein. Wir müssen einen Vorsprung auf die Konkurrenz haben, damit die Leute kein billigeres Heft kaufen.
Es gibt immer mehr TV-Sender. Auf welche fokussieren Sie?
Kriesel: Die Liste deckt genau ab, was in den meisten Kabelnetzen zu finden ist. Die oft angekündigte Zukunft mit 300 oder mehr Kanälen dürfte nicht so schnell kommen. Unsere Gewichtung ist eine Kombination aus Sehgewohnheit und Marktanteil. Unsere Kernzielgruppe sind die 20- bis 45-Jährigen sowie noch Jüngere, die das Heft sehr intensiv lesen. Trotzdem wollen wir kein Jugendheft daraus machen.
Sie schaffen dank neuen Medien also die Quadratur des Kreises? Kriesel: Es werden alle interessanten Programme vorgestellt. Unsere Leserschaft nutzt sehr aktiv auch die neuen Medien. Der 15-Jährige, der sich für DVD oder Musik-CDs interessiert, findet im neuen Tele genauso seine Infos wie der 60-jährige Filmkenner, der nach Klassikern sucht. (pan)
