Kopf der Woche: «Musikfernsehen ist und bleibtmein Element»
Asta Baumöller ist seit vier Monaten Geschäftsführerin von Viva Swizz
Asta Baumöller ist seit vier Monaten Geschäftsführerin von Viva SwizzKopf der Woche «Musikfernsehen ist und bleibt mein Element»
Asta Baumöller ist in Aufbruchsstimmung. Im Juli hat sie die Geschäftsführung von Viva Swizz angetreten – jetzt verfügt der Musiksender bereits über eine neue Identität: «Wir haben das Design verändert sowie Programmstrukturen und Inhalte überarbeitet», erklärt die 35-Jährige. Zu lieb, zu brav, zu neutral sei der Sender vorher gewesen. Baumöller jedoch möchte Viva Swizz als charakterstarke Jugendmarke positionieren, die durchaus Ecken und Kanten haben darf. «Dazu muss der Sender noch mutiger und frecher werden», ist sie überzeugt.
Mut, Risikobereitschaft und das Glück, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, prägen auch ihren eigenen Werdegang: Nach dem Abitur zog die Deutsche für ein Jahr nach New York, jobbte als Au Pair und belegte Designkurse. Immer schon habe sich ihr Augenmerk auf Werbekampagnen und Verpackungsdesign gerichtet. Zurück in Deutschland bewarb sich Baumöller nach dem «Schrotflintenprinzip» bei mehreren Kunsthochschulen. Mit Erfolg: In Stuttgart und Düsseldorf konnte sie ihr Studium fortsetzen. Zeitgleich begann sie bei RTL als Freie Mitarbeiterin in der On-Air-Promotion zu jobben. «Für Designstudenten war RTL damals zwar der Horrorsender», lacht Baumöller heute, «aber ich fand das Medium super spannend.» Als Assistentin des CD konnte sie später das Studium in den Beruf einfliessen lassen – auch wenn der Kreativität durch das Corporate Design des Senders Schranken gesetzt waren.
Das änderte sich schlagartig, als Baumöller nach ihrem Studienabschluss die Assistenz des AD bei Viva antrat: «Im kreativen Bereich war viel mehr möglich. Als grosse Musikfreundin habe ich mich zudem total mit dem damals jungen und kleinen Laden identifizieren können.» Dass Viva noch in den Kinderschuhen steckte, ermöglichte ihr zusätzliche Einblicke in die unternehmerische Seite der Medien.
Aus dieser Begeisterung ist eine Erfolgsgeschichte geworden: Baumöller hat sich zum CD von Viva und Viva Zwei hochgearbeitet, betreute den Senderaufbau von Viva Italy in Mailand inhaltlich und strategisch mit und war zuletzt für die internationalen Viva-Design-Aktivitäten verantwortlich. Die kreativen Arbeiten für beide Sender haben ihr zudem ein Dutzend Preise und Auszeichnungen des deutschen ADC eingebracht.
Elan und Leidenschaft für den Job sind Baumöller trotz ihrer Karriere nicht abhanden gekommen: «Musikfernsehen ist und bleibt mein Element.» Der Spass an kreativer Aufbauarbeit, die Raum für Visionen lässt, hat sie letztlich auch von Köln nach Zürich geführt. «Hier bietet sich die Möglichkeit, etwas zu bewegen und neu zu gestalten. Und ich habe ein gutes Team vorgefunden.» Carole Koch
Asta Baumöller ist in Aufbruchsstimmung. Im Juli hat sie die Geschäftsführung von Viva Swizz angetreten – jetzt verfügt der Musiksender bereits über eine neue Identität: «Wir haben das Design verändert sowie Programmstrukturen und Inhalte überarbeitet», erklärt die 35-Jährige. Zu lieb, zu brav, zu neutral sei der Sender vorher gewesen. Baumöller jedoch möchte Viva Swizz als charakterstarke Jugendmarke positionieren, die durchaus Ecken und Kanten haben darf. «Dazu muss der Sender noch mutiger und frecher werden», ist sie überzeugt.
Mut, Risikobereitschaft und das Glück, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, prägen auch ihren eigenen Werdegang: Nach dem Abitur zog die Deutsche für ein Jahr nach New York, jobbte als Au Pair und belegte Designkurse. Immer schon habe sich ihr Augenmerk auf Werbekampagnen und Verpackungsdesign gerichtet. Zurück in Deutschland bewarb sich Baumöller nach dem «Schrotflintenprinzip» bei mehreren Kunsthochschulen. Mit Erfolg: In Stuttgart und Düsseldorf konnte sie ihr Studium fortsetzen. Zeitgleich begann sie bei RTL als Freie Mitarbeiterin in der On-Air-Promotion zu jobben. «Für Designstudenten war RTL damals zwar der Horrorsender», lacht Baumöller heute, «aber ich fand das Medium super spannend.» Als Assistentin des CD konnte sie später das Studium in den Beruf einfliessen lassen – auch wenn der Kreativität durch das Corporate Design des Senders Schranken gesetzt waren.
Das änderte sich schlagartig, als Baumöller nach ihrem Studienabschluss die Assistenz des AD bei Viva antrat: «Im kreativen Bereich war viel mehr möglich. Als grosse Musikfreundin habe ich mich zudem total mit dem damals jungen und kleinen Laden identifizieren können.» Dass Viva noch in den Kinderschuhen steckte, ermöglichte ihr zusätzliche Einblicke in die unternehmerische Seite der Medien.
Aus dieser Begeisterung ist eine Erfolgsgeschichte geworden: Baumöller hat sich zum CD von Viva und Viva Zwei hochgearbeitet, betreute den Senderaufbau von Viva Italy in Mailand inhaltlich und strategisch mit und war zuletzt für die internationalen Viva-Design-Aktivitäten verantwortlich. Die kreativen Arbeiten für beide Sender haben ihr zudem ein Dutzend Preise und Auszeichnungen des deutschen ADC eingebracht.
Elan und Leidenschaft für den Job sind Baumöller trotz ihrer Karriere nicht abhanden gekommen: «Musikfernsehen ist und bleibt mein Element.» Der Spass an kreativer Aufbauarbeit, die Raum für Visionen lässt, hat sie letztlich auch von Köln nach Zürich geführt. «Hier bietet sich die Möglichkeit, etwas zu bewegen und neu zu gestalten. Und ich habe ein gutes Team vorgefunden.» Carole Koch
