Kopf der Woche: «Mein Anspruch ist es, im Stress den Fokus nicht zu verlieren»
Peter Zeller ist seit Anfang November Managing Director von Euro RSCG Partner, Zürich
Peter Zeller ist seit Anfang November Managing Director von Euro RSCG Partner, ZürichKopf der Woche «Mein Anspruch ist es, im Stress den Fokus nicht zu verlieren» Peter Zeller verfügt über ein hohes «Grundselbstvertrauen». Nach seiner Definition ein Sicherheitsnetz, das ihn Rückschläge als Lernschritte annehmen lässt. «Deshalb falle ich nicht so schnell um», folgert der 33-Jährige. Zu verdanken habe er diese Charaktereigenschaft seinem familiären Background, ebenso die Fähigkeit, vernetzt zu denken, ohne dabei die Hauptsache aus den Augen zu verlieren.
Auf diesen «Initialprägungen» hat Zeller seine Karriere aufgebaut. «Mein Erfahrungsschatz ist wie ein Schneeball, der immer schneller wächst», verdeutlicht er. Mittlerweile scheint dieser in etwa den Umfang einer Lawine angenommen zu haben, beförderte er doch Zeller aus der Kommunikationsleitung von Swiss in
die Geschäftsführung von Euro RSCG Partner, Zürich. «Hier bietet sich mir die Chance, in einem positiven und professionellen Umfeld etwas zu bewegen», kommentiert er den Wechsel.
Dass Zeller in der Werbung gelandet ist, nennt er einen «strukturierten Zufall»: Nachdem ein Verwandter den angehenden KV-Lehrling auf die Branche aufmerksam gemacht hatte, trat er eine Lehrstelle bei Aebi & Partner an. Ein «ideales Biotop», in dem sich der junge Zeller verwirklichen wollte. «Zudem sind damals viele Kollegen – heute grosse Namen der Branche – zu Inspirationsquellen und Messlatten geworden.»
Unter diesen Voraussetzungen gestalteten sich Zellers Laufbahn und seine parallele Ausbildung zum Marketingleiter «ganz natürlich»: Nach dem Lehrabschluss und einem Aufenthalt im Hause BBDO London wechselte Zeller zu MLS/Leo Burnett. Als Account Director betreute er später Kunden von GGK Basel und Advico Young & Rubicam, wo er zuletzt als Group Account Director fürs Mandat der Swissair verantwortlich war.
Einmal Höhenluft geschnuppert, entwickelte er den Wunsch, «vom übersichtlichen Umfeld einer Agentur in einen internationalen Grosskonzern zu wechseln». So erfolgte 1998 Zellers Wechsel zu Swissair/Sabena,
deren Berg-und-Tal-Fahrt er als Kommunikationsleiter ebenso begleitete wie auch den Start von Swiss. Im Sinne von «control what you can control» habe er sein direktes Umfeld positiv zu beeinflussen versucht. «Mein Ziel ist in solchen Stresssituationen, den Fokus nicht zu verlieren», sagt Zeller heute.
Am meisten zu schaffen machte dem zweifachen Vater der Spagat zwischen Karriere und Familie, als er die Firma zwei Jahre in Brüssel vertreten musste. Den im September erfolgten Absprung habe er geistig schon früher vollzogen – allen Gerüchten eines Eclats zum Trotz. Zeller lässt sich auf jeden Fall nicht
aus der Fassung bringen: «Nur wer persönlich mit mir zu tun hat, kann sich ein richtiges Bild machen.» Carole Koch
Auf diesen «Initialprägungen» hat Zeller seine Karriere aufgebaut. «Mein Erfahrungsschatz ist wie ein Schneeball, der immer schneller wächst», verdeutlicht er. Mittlerweile scheint dieser in etwa den Umfang einer Lawine angenommen zu haben, beförderte er doch Zeller aus der Kommunikationsleitung von Swiss in
die Geschäftsführung von Euro RSCG Partner, Zürich. «Hier bietet sich mir die Chance, in einem positiven und professionellen Umfeld etwas zu bewegen», kommentiert er den Wechsel.
Dass Zeller in der Werbung gelandet ist, nennt er einen «strukturierten Zufall»: Nachdem ein Verwandter den angehenden KV-Lehrling auf die Branche aufmerksam gemacht hatte, trat er eine Lehrstelle bei Aebi & Partner an. Ein «ideales Biotop», in dem sich der junge Zeller verwirklichen wollte. «Zudem sind damals viele Kollegen – heute grosse Namen der Branche – zu Inspirationsquellen und Messlatten geworden.»
Unter diesen Voraussetzungen gestalteten sich Zellers Laufbahn und seine parallele Ausbildung zum Marketingleiter «ganz natürlich»: Nach dem Lehrabschluss und einem Aufenthalt im Hause BBDO London wechselte Zeller zu MLS/Leo Burnett. Als Account Director betreute er später Kunden von GGK Basel und Advico Young & Rubicam, wo er zuletzt als Group Account Director fürs Mandat der Swissair verantwortlich war.
Einmal Höhenluft geschnuppert, entwickelte er den Wunsch, «vom übersichtlichen Umfeld einer Agentur in einen internationalen Grosskonzern zu wechseln». So erfolgte 1998 Zellers Wechsel zu Swissair/Sabena,
deren Berg-und-Tal-Fahrt er als Kommunikationsleiter ebenso begleitete wie auch den Start von Swiss. Im Sinne von «control what you can control» habe er sein direktes Umfeld positiv zu beeinflussen versucht. «Mein Ziel ist in solchen Stresssituationen, den Fokus nicht zu verlieren», sagt Zeller heute.
Am meisten zu schaffen machte dem zweifachen Vater der Spagat zwischen Karriere und Familie, als er die Firma zwei Jahre in Brüssel vertreten musste. Den im September erfolgten Absprung habe er geistig schon früher vollzogen – allen Gerüchten eines Eclats zum Trotz. Zeller lässt sich auf jeden Fall nicht
aus der Fassung bringen: «Nur wer persönlich mit mir zu tun hat, kann sich ein richtiges Bild machen.» Carole Koch
