Kopf der Woche: «Ich bin in eine moderne Agentur zurückgekehrt»
Stefan Gürtler verstärkt seit 1. Oktober cR Kommunikation auf strategischer Ebene
Stefan Gürtler verstärkt seit 1. Oktober cR Kommunikation auf strategischer EbeneKopf der Woche «Ich bin in eine moderne Agentur zurückgekehrt» Er definiere sich nicht über Funktionen, sondern über Aufgaben und Kompetenzen. Diese Aussage stammt ausgerechnet von Stefan Gürtler, der bis vor wenigen Wochen noch als Head of Corporate Communications und Senior Vice President von Bluewin firmierte. Aber für eine Agentur mit flachen Hierarchien gehöre sich das nun mal so. Seit Oktober kümmert sich der 39-Jährige bei cR Kommunikation um den Auf- und Ausbau neuer Geschäftsfelder und die Entwicklung neuer Produkte.
Trotz des Frontwechsels ist das Aufgabengebiet das einzig wirklich Neue an seinem Job, denn er gab bereits 1994 seinen Einstand bei der in Küsnacht domizilierten PR-Agentur. Gürtler beschreibt seinen Wiedereintritt als «Homerun», der sechs Jahre gedauert habe. Dieser Lauf führte ihn nach 1996 über die Bases Compaq, Farner Public Relations und zuletzt Bluewin. In diesen Jahren sei der Kontakt zu cR nie abgerissen. Im Gegenteil: Während seines Bluewin-Engagements hat sich der Austausch intensiviert, denn cR war von Beginn weg Hausagentur des Internetdienstleisters.
Bei Gürtlers Eintritt war Bluewin noch ein eigenständiges Unternehmen auf dem Weg zur Börse – für ihn ein «Traumprojekt». Doch der Auftritt auf dem Börsenparkett wurde abgeblasen. Swisscom «degradierte» Bluewin zu einer ihrer Abteilungen. «In Sachen Kommunikation wurde es naturgemäss etwas stiller», erzählt Gürtler. So sei auch Platz für neue Herausforderungen entstanden, erläutert er den Hintergrund seines Stellenwechsels. Dass er darauf erneut bei cR vor Anker ging, begründet der Hobbysegler mit dem grossen Entwicklungspotenzial und der Entwicklungsbereitschaft, über die die Agentur verfüge. «Das muss zwangsläufig zu ‹Traumprojekten› führen», ist Gürtler überzeugt. Bei Bluewin habe er den Wert eines nach betriebswirtschaftlichen Kriterien geführten Marketings kennen gelernt. Diesen Nutzen will er nun auch cR-Kunden näher bringen.
Geändert habe sich während seiner sechsjährigen Absenz nicht viel: Immer noch das gleiche Spiel und noch fast die gleiche Mannschaft. «Ich habe eine moderne Agentur verlassen und bin in eine moderne Agentur zurückgekehrt», meint Gürtler. Neu dazu gekommen seien aber Bereiche wie Public Affairs und Health Care sowie eine anspruchsvolle Infrastruktur und eine Niederlassung in Bern. Und der Kaffee sei besser geworden, scherzt der verheiratete Familienvater.
Für seine Agenturzukunft hat sich Gürtler drei Ziele gesteckt: Operativ möchte er einen substanziellen Wertbeitrag zum Unternehmen leisten. Inhaltlich will er die Beratungskompetenz erweitern. «Und geistig möchte ich an meiner Arbeit genauso viel Vergnügen finden wie bisher.»
Simone Keller
Trotz des Frontwechsels ist das Aufgabengebiet das einzig wirklich Neue an seinem Job, denn er gab bereits 1994 seinen Einstand bei der in Küsnacht domizilierten PR-Agentur. Gürtler beschreibt seinen Wiedereintritt als «Homerun», der sechs Jahre gedauert habe. Dieser Lauf führte ihn nach 1996 über die Bases Compaq, Farner Public Relations und zuletzt Bluewin. In diesen Jahren sei der Kontakt zu cR nie abgerissen. Im Gegenteil: Während seines Bluewin-Engagements hat sich der Austausch intensiviert, denn cR war von Beginn weg Hausagentur des Internetdienstleisters.
Bei Gürtlers Eintritt war Bluewin noch ein eigenständiges Unternehmen auf dem Weg zur Börse – für ihn ein «Traumprojekt». Doch der Auftritt auf dem Börsenparkett wurde abgeblasen. Swisscom «degradierte» Bluewin zu einer ihrer Abteilungen. «In Sachen Kommunikation wurde es naturgemäss etwas stiller», erzählt Gürtler. So sei auch Platz für neue Herausforderungen entstanden, erläutert er den Hintergrund seines Stellenwechsels. Dass er darauf erneut bei cR vor Anker ging, begründet der Hobbysegler mit dem grossen Entwicklungspotenzial und der Entwicklungsbereitschaft, über die die Agentur verfüge. «Das muss zwangsläufig zu ‹Traumprojekten› führen», ist Gürtler überzeugt. Bei Bluewin habe er den Wert eines nach betriebswirtschaftlichen Kriterien geführten Marketings kennen gelernt. Diesen Nutzen will er nun auch cR-Kunden näher bringen.
Geändert habe sich während seiner sechsjährigen Absenz nicht viel: Immer noch das gleiche Spiel und noch fast die gleiche Mannschaft. «Ich habe eine moderne Agentur verlassen und bin in eine moderne Agentur zurückgekehrt», meint Gürtler. Neu dazu gekommen seien aber Bereiche wie Public Affairs und Health Care sowie eine anspruchsvolle Infrastruktur und eine Niederlassung in Bern. Und der Kaffee sei besser geworden, scherzt der verheiratete Familienvater.
Für seine Agenturzukunft hat sich Gürtler drei Ziele gesteckt: Operativ möchte er einen substanziellen Wertbeitrag zum Unternehmen leisten. Inhaltlich will er die Beratungskompetenz erweitern. «Und geistig möchte ich an meiner Arbeit genauso viel Vergnügen finden wie bisher.»
Simone Keller
