Kopf der Woche: «Ich bin ein Mensch, mit dem man kutschieren kann»
Daniel Strobel ist seit dem 2. September der neue CEO von Publimedia
Daniel Strobel ist seit dem 2. September der neue CEO von PublimediaKopf der Woche «Ich bin ein Mensch, mit dem man kutschieren kann»
Mit Daniel Strobel übernimmt ein Mann mit umfassender Kenntnis der Branche und des Unternehmens die Führung der PubliGroupe-Tochter Publimedia. Seine gesamte Laufbahn verlief nämlich innerhalb der PubliGroupe.
Nach seiner kaufmännischen Ausbildung, die der gebürtige Oltener in der Publicitas-Filiale seiner Heimatstadt absolvierte, liess er sich zur «P» Freiburg versetzen, um sein Französisch zu verbessern. Er blieb zwei Jahre und kehrte dann in die ehemalige Lehrfiliale zurück. Die nächste Station war eine Anstellung bei der damaligen Publimedia an der Signaustrasse in Zürich. Danach leitete er während vier Jahren die «P»-Filiale in Biel. Berufsbegleitend bildete sich der heute 42-Jährige zum Werbeleiter und zum Verlagsfachmann aus.
Zur heutigen Publimedia stiess Daniel Strobel kurz vor der Gründung der Berner und Basler Filiale im Januar 1999. Bis zu seiner Beförderung zum CEO war er als Account Director für die neu eröffneten Filialen sowie für eine Beratungsgruppe in der Zürcher Firma verantwortlich. «Mich fasziniert die Branche, und Karrieremöglichkeiten gibt es bei der PubliGroupe auch», erklärt er, weshalb für ihn der Wechsel zu einer anderen Unternehmung bislang nie ein Thema gewesen war.
Strobel übernimmt die Leitung der Publimedia zu einem schwierigen Zeitpunkt. Die Vermittlerin kommerzieller Inserate, die «dem stark abfallenden Stellenmarkt nicht ausgeliefert ist, auf dem es zu grossen Einbrüchen kam», weist derzeit einen Umsatzrückgang in der Höhe «einer knapp zweistelligen Prozentzahl» auf. Weil viele Unternehmen und Werbeagenturen mit der Zürcher Publimedia zusammenarbeiten, ist sie in der Limmatstadt markanter von Einbussen betroffen als etwa in Bern und Basel. «Vor allem Banken und Versicherungen werben zurückhaltend, während sich die Autobranche etwas erholt hat und die Entwicklung der Umsätze im Detailhandelsbereich nach wie vor positiv verläuft», so Strobel.
Unter diesen Marktbedingungen betrachtet er es als «wichtigste Aufgabe», Kontakte zu den Werbetreibenden und Agenturen zu intensivieren und auszubauen und die Vorzüge der Printwerbung aufzuzeigen. Ein Engagement, das er von sich ebenso verlangt wie von seinen rund 150 Mitarbeitenden. «Die Leute sollen spüren, dass ich ein Mensch bin, mit dem man kutschieren kann», sagt er.
Strobel ist verheiratet und Vater zweier Söhne, mit denen er gern Tischfussball spielt. Zur Entspannung geniesst er «Musik in jeder Ausprägung» oder spielt Querflöte. Leider reicht die Freizeit nicht aus, um seinen Lieblingssport, das Schiessen, richtig zu betreiben. «Man sollte trainieren und ab und zu an einem Schützenfest teilnehmen können», sagt er. Ernst Weber
Mit Daniel Strobel übernimmt ein Mann mit umfassender Kenntnis der Branche und des Unternehmens die Führung der PubliGroupe-Tochter Publimedia. Seine gesamte Laufbahn verlief nämlich innerhalb der PubliGroupe.
Nach seiner kaufmännischen Ausbildung, die der gebürtige Oltener in der Publicitas-Filiale seiner Heimatstadt absolvierte, liess er sich zur «P» Freiburg versetzen, um sein Französisch zu verbessern. Er blieb zwei Jahre und kehrte dann in die ehemalige Lehrfiliale zurück. Die nächste Station war eine Anstellung bei der damaligen Publimedia an der Signaustrasse in Zürich. Danach leitete er während vier Jahren die «P»-Filiale in Biel. Berufsbegleitend bildete sich der heute 42-Jährige zum Werbeleiter und zum Verlagsfachmann aus.
Zur heutigen Publimedia stiess Daniel Strobel kurz vor der Gründung der Berner und Basler Filiale im Januar 1999. Bis zu seiner Beförderung zum CEO war er als Account Director für die neu eröffneten Filialen sowie für eine Beratungsgruppe in der Zürcher Firma verantwortlich. «Mich fasziniert die Branche, und Karrieremöglichkeiten gibt es bei der PubliGroupe auch», erklärt er, weshalb für ihn der Wechsel zu einer anderen Unternehmung bislang nie ein Thema gewesen war.
Strobel übernimmt die Leitung der Publimedia zu einem schwierigen Zeitpunkt. Die Vermittlerin kommerzieller Inserate, die «dem stark abfallenden Stellenmarkt nicht ausgeliefert ist, auf dem es zu grossen Einbrüchen kam», weist derzeit einen Umsatzrückgang in der Höhe «einer knapp zweistelligen Prozentzahl» auf. Weil viele Unternehmen und Werbeagenturen mit der Zürcher Publimedia zusammenarbeiten, ist sie in der Limmatstadt markanter von Einbussen betroffen als etwa in Bern und Basel. «Vor allem Banken und Versicherungen werben zurückhaltend, während sich die Autobranche etwas erholt hat und die Entwicklung der Umsätze im Detailhandelsbereich nach wie vor positiv verläuft», so Strobel.
Unter diesen Marktbedingungen betrachtet er es als «wichtigste Aufgabe», Kontakte zu den Werbetreibenden und Agenturen zu intensivieren und auszubauen und die Vorzüge der Printwerbung aufzuzeigen. Ein Engagement, das er von sich ebenso verlangt wie von seinen rund 150 Mitarbeitenden. «Die Leute sollen spüren, dass ich ein Mensch bin, mit dem man kutschieren kann», sagt er.
Strobel ist verheiratet und Vater zweier Söhne, mit denen er gern Tischfussball spielt. Zur Entspannung geniesst er «Musik in jeder Ausprägung» oder spielt Querflöte. Leider reicht die Freizeit nicht aus, um seinen Lieblingssport, das Schiessen, richtig zu betreiben. «Man sollte trainieren und ab und zu an einem Schützenfest teilnehmen können», sagt er. Ernst Weber
