Hans Ulrich Schweizer
Jurypräsident Publikumsanzeigen (Einzelmotive)
Jurypräsident Publikumsanzeigen (Einzelmotive)Was ist an der diesjährigen Gold-Kampagne so wegweisend? : Die Snowboard-Anzeige für die Alpenarena ist ein würdiger Sieger. Wegweisend meint ja, dass eine Goldmedaille die Benchmark für die künftigen Arbeiten sein soll. Und die besagt: eine ganz spitze Idee von hoher Relevanz – will heissen ein Einfall, der einen Produktnutzen oder -vorteil auf lapidare Weise kommuniziert; eine Inszenierung, die diesen Einfall grösstmöglich dramatisiert – will heissen attraktiv, einzigartig und ganz, ganz schnell; eine Umsetzung, die dem Auge wohl tut und die Hirnzellen angenehm kitzelt.
Wie beurteilen Sie das Niveau in Ihrer Kategorie?
Schweizer: Das Niveau aller Arbeiten, die es bis zu Bronze geschafft haben, war hoch. Einzelanzeigen sind generell gute Tummelfelder für kreative Lösungen. Weil die Aufgabe viel fokussierter angegangen werden kann als bei ganzen Kampagnen.
Wie ist es um die Qualität dieses Werbejahrgangs generell bestellt?
Schweizer: In wirtschaftlich unsicheren Zeiten werden solide Werte wieder aktueller. Ich finde das gut, weil man sich dann nicht von spektakulären Schabernacks leiten lässt, die keine Nachhaltigkeit schaffen.
Sind Newcomer auszumachen, oder gewannen wieder einmal die ADC-Habitués?
Schweizer: Die grosse Menge ausgezeichneter Arbeiten entsteht nach wie vor an den gleichen Adressen. Weil diese die guten Leute anziehen und beschäftigen können. Unter diesen guten Leuten hat es aber jede Menge neuer Machernamen. Das sind die eigentlichen Newcomer.
Welchen Arbeiten geben Sie fürs Festival in Cannes Chancen?
Schweizer: Dazu gehören Snöber-Anzeige «Halfpipe», Hakle-Anzeige «Finger», Big-Plakate, Tibits-Plakate, Güggel-Spot für Radio DRS, Tibet-Spot mit Folkloremusik sowie der Spot für «Gemeinsam gegen Gewalt».
Ist Werbung mutiger geworden?
Schweizer: Was heisst hier mutiger? Besser muss sie werden. Und sie wurde besser!
Wie beurteilen Sie das Niveau in Ihrer Kategorie?
Schweizer: Das Niveau aller Arbeiten, die es bis zu Bronze geschafft haben, war hoch. Einzelanzeigen sind generell gute Tummelfelder für kreative Lösungen. Weil die Aufgabe viel fokussierter angegangen werden kann als bei ganzen Kampagnen.
Wie ist es um die Qualität dieses Werbejahrgangs generell bestellt?
Schweizer: In wirtschaftlich unsicheren Zeiten werden solide Werte wieder aktueller. Ich finde das gut, weil man sich dann nicht von spektakulären Schabernacks leiten lässt, die keine Nachhaltigkeit schaffen.
Sind Newcomer auszumachen, oder gewannen wieder einmal die ADC-Habitués?
Schweizer: Die grosse Menge ausgezeichneter Arbeiten entsteht nach wie vor an den gleichen Adressen. Weil diese die guten Leute anziehen und beschäftigen können. Unter diesen guten Leuten hat es aber jede Menge neuer Machernamen. Das sind die eigentlichen Newcomer.
Welchen Arbeiten geben Sie fürs Festival in Cannes Chancen?
Schweizer: Dazu gehören Snöber-Anzeige «Halfpipe», Hakle-Anzeige «Finger», Big-Plakate, Tibits-Plakate, Güggel-Spot für Radio DRS, Tibet-Spot mit Folkloremusik sowie der Spot für «Gemeinsam gegen Gewalt».
Ist Werbung mutiger geworden?
Schweizer: Was heisst hier mutiger? Besser muss sie werden. Und sie wurde besser!
